HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltMehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland
Deutschland & die Welt

Mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland

von dts Nachrichtenagentur 20. April 2023
von dts Nachrichtenagentur 20. April 2023
Mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland
14

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2022 haben in Deutschland mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte gelebt als im Vorjahr. Der Zuwachs betrug 6,5 Prozent oder 1,2 Millionen Personen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen des Mikrozensus am Donnerstag mit.

Insgesamt belief sich ihre Zahl demnach auf 20,2 Millionen, gegenüber 19,0 Millionen im Jahr 2021. Der Anteil dieser Personengruppe an der Bevölkerung stieg damit um 1,3 Prozentpunkte auf 24,3 Prozent (2021: 23,0 Prozent). Unter den Männern lag der Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte mit 24,8 Prozent um einen Prozentpunkt höher als bei den Frauen mit 23,8 Prozent. Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind nach der in der Statistik verwendeten Definition Personen, die seit 1950 selbst nach Deutschland eingewandert sind (erste Generation), sowie deren direkte Nachkommen (zweite Generation). Von den 20,2 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte waren 15,3 Millionen selbst seit 1950 nach Deutschland eingewandert. Damit machten Eingewanderte 18,4 Prozent der Bevölkerung aus. 4,9 Millionen Personen (5,9 Prozent der Bevölkerung) waren direkte Nachkommen dieser Eingewanderten, also in Deutschland geborene Personen, bei denen beide Elternteile seit 1950 eingewandert sind. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der Eingewanderten im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der hohen Fluchtmigration vor allem aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan mit +7,3 Prozent stärker als die Zahl der in Deutschland geborenen direkten Nachkommen eingewanderter Eltern (+4,0 Prozent), so die Behörde. Bei weiteren 3,9 Millionen in Deutschland geborenen Personen (4,6 Prozent der Bevölkerung) war nur einer der beiden Elternteile eingewandert. Das entsprach einem Anstieg gegenüber 2021 um 3,5 Prozent. Diese Personen werden nach der hier verwendeten Definition nicht zur Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte gezählt. 59,1 Millionen Personen (-1,0 Prozent gegenüber 2021) waren weder selbst noch war ein Elternteil seit 1950 eingewandert: Das waren 71,1 Prozent der Bevölkerung.

Von den 15,3 Millionen im Jahr 2022 in Deutschland lebenden Eingewanderten sind knapp 40 Prozent beziehungsweise 6,1 Millionen seit dem Jahr 2013 eingewandert. 47 Prozent davon waren Frauen und 53 Prozent waren Männer. Mit einem Durchschnittsalter von 29,9 Jahren waren die ab 2013 Eingewanderten deutlich jünger als die Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte (47,0 Jahre). Die drei Hauptherkunftsländer der Einwanderer seit 2013 sind Syrien (16 Prozent), Rumänien (7 Prozent) und Polen (6 Prozent).

Die Ukraine folgt an vierter Stelle mit 5 Prozent. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die im Jahr 2022 aus der Ukraine Eingewanderten im Mikrozensus noch nicht vollständig erfasst wurden, so das Bundesamt. Die wichtigsten Hauptgründe für die Einwanderung ab 2013 waren Flucht, Asyl und internationaler Schutz (27,9 Prozent), Erwerbstätigkeit (24,2 Prozent) sowie Familienzusammenführung (23,9 Prozent). Darüber hinaus gaben 8,2 Prozent der seit 2013 Eingewanderten an, hauptsächlich für ein Studium oder eine Aus- und Weiterbildung nach Deutschland gekommen zu sein.

Bei den Männern waren die häufigsten Gründe Flucht (30,5 Prozent) sowie Erwerbstätigkeit (30,1 Prozent), Frauen nannten als Hauptgründe vor allem Familienzusammenführung (30,0 Prozent) und Flucht (24,9 Prozent). Das Statistische Bundesamt veröffentlicht neben dem Konzept der Eingewanderten und ihrer direkten Nachkommen auch weiterhin Ergebnisse nach dem Konzept des Migrationshintergrunds: Demnach hatten im Jahr 2022 23,8 Millionen Menschen und somit 28,7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent (2021: 22,6 Millionen; 27,5 Prozent der Bevölkerung). Besonders stark ist aufgrund der Zuwanderung die Zahl der Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft gestiegen, und zwar von 10,6 Millionen im Jahr 2021 auf 11,6 Millionen im Jahr 2022 (+9,7 Prozent).

Ausländer machen damit 48,8 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund und knapp ein Sechstel (14,0 Prozent) der Bevölkerung aus. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der 12,2 Millionen Deutschen mit Migrationshintergrund besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit seit der Geburt. Sie haben einen Migrationshintergrund, weil mindestens ein Elternteil ausländisch, eingebürgert, deutsch durch Adoption oder (Spät-)Aussiedler ist. Weitere 23 Prozent sind selbst als (Spät-)Aussiedler nach Deutschland gekommen, 22 Prozent sind eingebürgert und etwa ein Prozent besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit durch Adoption, so die Statistiker.

Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts Nachrichtenagentur

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
dts Nachrichtenagentur

Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

vorheriger Artikel
Drei Monate Haft für 450 Euro Arbeitslosengeld ohne Berechtigung
nächster Artikel
Regisseur Brandon Cronenberg bevorzugt praktische Splatter-Effekte

das könnte Sie auch interessieren

Prien will Ministeriumsnamen um Männer erweitern

6. März 2026

Krankenkassen: Krankenhausreform wichtig, aber kaum Einsparungen erwartet

6. März 2026

Grüne und Unternehmen stellen sich gegen Netzpaket der...

6. März 2026

US-Börsen rutschen ab: Blue Chips stark unter Druck

5. März 2026

Nato erhöht Raketenabwehr nach iranischem Angriff auf Türkei

5. März 2026

CDU und Grüne laut Umfrage gleichauf vor BW-Wahl

5. März 2026

Union lehnt schnelle Tank-Rabatte trotz steigender Benzinpreise ab

5. März 2026

Söder fordert mehr Evakuierungsflüge und Einsatz der Bundeswehr

5. März 2026

EU-Beamte kritisieren humanitäre Folgen von Luftangriffen auf Iran

5. März 2026

Trump ersetzt Heimatschutzministerin Noem durch Senator Mullin

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Prien will Ministeriumsnamen um Männer erweitern

    6. März 2026
  • Krankenkassen: Krankenhausreform wichtig, aber kaum Einsparungen erwartet

    6. März 2026
  • Grüne und Unternehmen stellen sich gegen Netzpaket der Bundesregierung

    6. März 2026
  • US-Börsen rutschen ab: Blue Chips stark unter Druck

    5. März 2026
  • Nato erhöht Raketenabwehr nach iranischem Angriff auf Türkei

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3