Nachdem der brüchige Beton am Rosenplatz für einen Stillstand am Neumarkt sorgte und die Stadt den Vertrag mit der ARGE Neumarkt aufkündigte, kam es zum großen Streit. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Mediationsverfahren sollen die Planungen für die Umgestaltung des Neumarktes nun wieder im Herbst aufgenommen werden.
Wir schauen zurück: 2014 schrieb die Stadt Osnabrück einen europaweiten Wettbewerb für die Umgestaltung des Neumarktes aus. Der Entwurf des Planungsbüros Lützow 7 überzeugte, 2015 wurde das Berliner Unternehmen beauftragt. Der ehemalige Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert wollte nach vier Jahren nicht mehr warten, bis endlich alle Parteien rund um den Neumarkt mit ihren Bauvorhaben loslegen, sodass pünktlich mit dem Start der Sommerferien 2019 die Bauarbeiten am Neumarkt beginnen sollten. Doch daraus wurde nichts: Der Beton auf dem Rosenplatz, der seinerzeit erste Risse aufwies, stoppte das Projekt. Ebensolcher Beton sollte auch am Neumarkt verbaut werden. 2020 kündigte die Stadt den Vertrag.
Brüchiger Beton am Rosenplatz führte zum vorzeitigen Aus. / Foto: Pohlmann

