HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen
VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....
Motorradkontrollen zum Saisonauftakt im Landkreis Osnabrück
67 Kitas, ein Träger: Kirchenkreise bündeln Kräfte in...
Leitbake vor fahrendes Auto in Bramsche geworfen
2:0-Heimsieg gegen Viktoria Köln: VfL Osnabrück verteidigt Tabellenführung...
Zusammenstoß beim Abbiegen: Schwerer Motorradunfall in Bad Essen
Präsidentin der Uni Osnabrück auf Platz 3 bei...
Frisch saniert, aber ohne Dach: Busfahrgäste stehen an...
Frau in Osnabrück auf Fahrbahn gestoßen: Tatverdächtiger in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltMDR bleibt trotz möglicher AfD-Pläne in Thüringen gelassen
Deutschland & die Welt

MDR bleibt trotz möglicher AfD-Pläne in Thüringen gelassen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Juli 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Juli 2024
MDR-Funkhaus (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
25

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) zeigt sich gelassen angesichts einer möglichen Kündigung des Medienstaatsvertrages durch eine AfD-Regierung in Thüringen. Während AfD-Thüringens Chef Björn Höcke plant, das Budget des MDR um 90 Prozent zu kürzen, sieht der juristische Direktor des Senders, Jens-Ole Schröder, keinen Grund zur Sorge. Im Gegensatz dazu bezeichnet Tobias Mast vom Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg die Pläne der AfD als verfassungswidrig und warnt vor weitreichenden Folgen.

MDR bleibt trotz möglicher Kündigung gelassen

Der Juristische Direktor des MDR, Jens-Ole Schröder, zeigt sich gegenüber der potenziellen Kündigung des Medienstaatsvertrages durch eine AfD-geführte Regierung in Thüringen unbeeindruckt. Wie er in einem Interview mit der NDR-Medienredaktion Zapp erklärte, würde „der MDR weiter als Zweiländeranstalt bestehen und weiterhin ein Programm für die mitteldeutsche Region machen können“. Schröder zufolge wäre der MDR sogar nach einer Kündigung weiterhin in Thüringen empfangbar, und der Rundfunkbeitrag müsste trotzdem gezahlt werden. Dies sei auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 2021 zurückzuführen, die den Beitrag vorerst gesichert habe.

AfD plant massive Kürzungen und Umfinanzierung

Thüringens AfD-Chef Björn Höcke hat angekündigt, im Fall eines Wahlsieges die Medienstaatsverträge kündigen zu wollen. Ziel sei eine drastische Reduktion des MDR-Budgets um 90 Prozent und eine anschließende Finanzierung durch eine Steuer, die von Medien- und Technologieunternehmen wie Amazon und Netflix entrichtet werden soll. Diese Pläne machte er in einer Rede im November 2023 öffentlich.

Kritik an AfD-Plänen: Verfassungswidrig und gefährlich

Der Jurist Tobias Mast vom Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg hält Höckes Pläne für verfassungswidrig und warnt vor gravierenden Folgen. Eine Kürzung des Budgets um 90 Prozent würde „extrem von dem entfernt sein, was das Bundesverfassungsgericht mittlerweile als öffentlich-rechtlichen Rundfunk definiert hat“. Darüber hinaus sei eine Finanzierung durch Steuern problematisch, da damit die Kontrolle über die Finanzen direkt bei der Politik liegen würde. Mast warnt vor einem „sehr regierungsfreundlichen Rundfunk, der keine kritischen Fragen stellt und in das ideologische Weltbild der herrschenden Partei passt“, ähnlich wie in Polen.

AfD weist Kritik zurück und plant Programmreduktion

Die Thüringer AfD verteidigt ihre Pläne. Der stellvertretende Landessprecher Torben Braga ist der Ansicht, dass bei massiven Kostensenkungen „mit kleineren Beträgen auskommt“. Das Programm solle auf „Kernaufgaben“ wie Nachrichten, Regionalsport und „Traditionspflege“ reduziert werden. Die verfassungsrechtlichen Bedenken betrachtet Braga als unwesentlich, da es in der Juristerei immer unterschiedliche Meinungen gäbe.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Gute Nachricht des Tages: Schüler der BBS Pottgraben unterstützen Osnabrücker Tafel
nächster Artikel
Nächtliche Vollsperrung auf A1 zwischen Lohne/Dinklage und Holdorf am 25./26. Juli

das könnte Sie auch interessieren

Mehrwertsteuersenkung: Restaurantgäste profitieren kaum von Preisnachlässen

4. März 2026

Krieg im Iran treibt Spritpreise in Deutschland auf...

4. März 2026

Schuldenbremsen-Reform: Kompromiss an 60-Prozent-Schuldenquote geplant

4. März 2026

Dax stabilisiert sich nach Kurssturz, Nervosität bleibt hoch

4. März 2026

Deutscher Mittelstand investiert mehr in Innovation, Niveau bleibt...

4. März 2026

Endometriose: Klinikfälle in Deutschland binnen zehn Jahren explodiert

4. März 2026

Elektroauto-Boom hellt Geschäftsklima der Autoindustrie auf

4. März 2026

Iranische Raketen schwinden: USA und Israel schwächen Teheran

4. März 2026

Ökonomin warnt: Langer Iran-Krieg verunsichert USA und Märkte

4. März 2026

Länderchefs planen härteres Vorgehen gegen Schulschwänzer in Deutschland

4. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Mehrwertsteuersenkung: Restaurantgäste profitieren kaum von Preisnachlässen

    4. März 2026
  • Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen

    4. März 2026
  • Krieg im Iran treibt Spritpreise in Deutschland auf Rekordniveau

    4. März 2026
  • Schuldenbremsen-Reform: Kompromiss an 60-Prozent-Schuldenquote geplant

    4. März 2026
  • VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26. März unter Flutlicht

    4. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3