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Startseite Deutschland & die WeltMarineinspekteur warnt vor wachsender russischer Bedrohung in Ostsee
Deutschland & die Welt

Marineinspekteur warnt vor wachsender russischer Bedrohung in Ostsee

von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026
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Der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, warnt vor einer wachsenden Bedrohungslage durch Russland auf See und beschreibt zugleich strukturelle Probleme der deutschen Seestreitkräfte. Im Mittelpunkt stehen nach seinen Angaben eine zunehmende Aggressivität in der Ostsee, Fortschritte beim Schutz kritischer Infrastruktur sowie gravierende Engpässe bei Personal und Material.

„Die Bedrohung ist real“: Zunehmende Spannungen in der Ostsee

Marineinspekteur Jan Christian Kaack sieht die sicherheitspolitische Lage auf See deutlich verschärft. „Die Bedrohung ist real und weit entfernt von statisch“, sagte Kaack der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ). Die russischen Streitkräfte wüchsen seinen Angaben zufolge sowohl an Menschen als auch an Fähigkeiten, die im Ukraine-Krieg täglich erprobt würden.
Besonders in der Ostsee habe die Aggressivität in den vergangenen zwei Jahren zugenommen. Man beobachte vermehrt tief anfliegende russische Flugzeuge über Nato-Schiffen und aggressivere Annäherungen. „Das ist gefährlich, denn dadurch kann es leicht zu einer Eskalation durch Zufall kommen“, so Kaack in der SZ. Um das zu verhindern, bereite man die Kommandanten gezielt auf solche Situationen vor. Es gebe klare Verhaltensregeln, zudem würden diese Szenarien in militärischen Planspielen regelmäßig durchgespielt.

Nato-Mission „Baltic Sentry“ und Schutz kritischer Infrastruktur

Positiv bewertet der Marineinspekteur die Nato-Mission „Baltic Sentry“, die vor einem Jahr zum Schutz von Pipelines und Unterseekabeln in der Ostsee gestartet ist. Immer wieder hatte es dort Sabotageakte gegeben: Schiffe mit Verbindungen zu Russland hätten angeblich ihre Anker verloren und dabei Unterseekabel beschädigt. Die Reaktionszeit bei verdächtigen Ereignissen konnte laut Kaack von 17 Stunden auf eine Stunde verkürzt werden.

Personalmangel und Rüstungsprojekte als zentrale Herausforderungen

Als größtes Problem nannte Kaack den Personalmangel in den Seestreitkräften. „Das größte Defizit ist, dass wir nicht genug Menschen haben“, sagte er der SZ. Auch wenn man in den vergangenen Jahren einen leichten Zuwachs verzeichnen konnte, reiche das nicht aus. Kaack setzt auf den neuen freiwilligen Wehrdienst: „2026 wird unser Jahr des Aufwuchses, ein Jahr des Aufbruchs.“
Doch auch bei der Materialbeschaffung gibt es Probleme. Bei der Fregatte F126 kommt es zu erheblichen Verzögerungen. Das Vorhaben im Umfang von bis zu zehn Milliarden Euro ist ein zentrales Rüstungsprojekt für die deutsche Marine. Der Zulauf der ersten Fregatte soll sich statt 2028 nun bis mindestens 2031 verzögern.
Als Übergangslösung ist die schnelle Beschaffung von MEKO-A200-Fregatten geplant. Kaack zeigt sich pragmatisch: Entscheidend sei, dass überhaupt zügig einsatzfähige Einheiten verfügbar seien. „Ich brauche Stahl im Wasser, um meinen Auftrag zu erfüllen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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