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Startseite Deutschland & die WeltLinken-Chefin fordert unabhängige, starke europäische Wirtschaft
Deutschland & die Welt

Linken-Chefin fordert unabhängige, starke europäische Wirtschaft

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. Juli 2025
Industrieanlagen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Ankündigung einer deutlichen Zoll-Erhöhung durch US-Präsident Donald Trump sorgt in Europa für scharfe Kritik. Linken-Chefin Ines Schwerdtner fordert laut „Spiegel“ eine eigenständige europäische Wirtschaftspolitik und ruft zu Investitionen in eine sozial und ökologisch ausgerichtete Wirtschaft auf.

Schwerdtner kritisiert Trumps Zoll-Pläne

Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat den jüngsten Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zur Erhöhung von Zöllen auf EU-Waren deutlich kritisiert. Im „Spiegel“ äußerte Schwerdtner, Europa müsse sich durch eine starke, soziale und ökologische Wirtschaft selbst schützen, um nicht immer wieder in den „Würgegriff eines unberechenbaren US-Präsidenten“ zu geraten. Sie erklärte wörtlich: „Wir dürfen uns nicht länger erpressen lassen – weder von Trump noch von der Wall Street.“ (Quelle: „Spiegel“)

Hintergrund: Ankündigung aus Washington

Jüngst hatte US-Präsident Donald Trump ab dem 1. August eine Erhöhung der Zölle um 30 Prozent auf EU-Waren in einem Schreiben an Ursula von der Leyen auf seiner Plattform Truth Social angekündigt. Zwischen Brüssel und Washington hatten laut Angaben aus Verhandlungskreisen seit Wochen Gespräche stattgefunden, die einem Kompromiss nahe schienen. Ein solcher Kompromiss scheint nun wieder in weite Ferne gerückt.

Appell für europäische Eigenständigkeit

Schwerdtner mahnt Europa, angesichts der Entwicklung einen „kühlen Kopf“ zu bewahren. Sie sagte: „Statt in Panik zu verfallen, sollten wir diese neue Lage strategisch nutzen – für eine eigenständige, mutige Außenwirtschaftspolitik. Es ist höchste Zeit, wirtschaftlich unabhängig von den USA zu werden.“ (Quelle: „Spiegel“)

Billige Importe und blinder Freihandel machten erpressbar, so Schwerdtner weiter. „Wir müssen unsere Binnennachfrage stärken, unsere Industrie sozial und ökologisch umbauen und so gut bezahlte, zukunftsfeste Arbeitsplätze schaffen. Was es jetzt braucht, sind große Investitionen – in klimaneutrale Produktion, in soziale Infrastruktur und in eine krisenfeste, gerechte Wirtschaft.“ (Quelle: „Spiegel“)

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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