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Startseite Deutschland & die WeltLinken-Chef fordert Rückkehr zum 9-Euro-Ticket
Deutschland & die Welt

Linken-Chef fordert Rückkehr zum 9-Euro-Ticket

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. Juni 2025
9-Euro-Ticket (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Linken-Chef Jan van Aken fordert angesichts der laufenden Debatte um das Deutschlandticket eine Rückkehr zum 9-Euro-Ticket. Die derzeitigen Verhandlungen kommentierte van Aken als am eigentlichen Problem vorbei, da das aktuelle Ticket für viele Menschen zu teuer sei. Stattdessen plädiert er für eine dauerhaft günstige Lösung, um den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr zu erleichtern.

Forderung nach bezahlbarem Nahverkehr

Jan van Aken, Vorsitzender der Linken, hat anlässlich der laufenden Gespräche über die Zukunft des Deutschlandtickets eine deutliche Senkung des Ticketpreises gefordert. „Das Geschacher um die Zukunft des Deutschlandtickets geht am Thema vorbei“, sagte van Aken laut einer Mitteilung. Nach seiner Einschätzung ist das Ticket „schon jetzt für viele Menschen zu teuer“. Deshalb müsse „aus dem Deutschlandticket wieder ein 9-Euro-Ticket werden“, erklärte van Aken.

Finanzierungsvorschläge und Kritik an Bundesregierung

Um das Ticket dauerhaft für neun Euro anbieten zu können, sieht Jan van Aken einen jährlichen Mehrbedarf von etwa acht Milliarden Euro. Er verweist dabei auf bestehende Subventionen: „Allein das klimaschädliche Dienstwagenprivileg kostet uns mehr als sechs Milliarden Euro pro Jahr. Wenn wir das streichen, haben wir das 9-Euro-Ticket schon fast finanziert“, so der Linken-Chef.

Weiter betont Jan van Aken die Bedeutung niedriger Zugangshürden zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Nur so könnten Bus und Bahn für alle eine echte Alternative darstellen. „Wenn der Preis stimme, stiegen viele um. Das haben wir im Sommer 2022 gesehen, als das 9-Euro-Ticket für alle galt. Die Bundesregierung darf sich hier nicht verstecken“, sagte van Aken.

Kritik an Ausgabenprioritäten

Mit Blick auf die finanzielle Ausstattung des Staates kritisiert Jan van Aken die Prioritätensetzung der Bundesregierung. „Wer einfach so beschließt, dass die Rüstungsausgaben auf mehr als 150 Milliarden Euro steigen sollen, der kann mir nicht erzählen, dass wir uns kein bezahlbares ÖPNV-Ticket leisten können. Der Bund ist hier in der Pflicht, denn er hat die Mittel, um das Ticket für alle bezahlbar zu machen“, erklärte van Aken.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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