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Startseite Deutschland & die WeltLinkedin-Gründer Reid Hoffman erwägt Flucht vor Trump-Verfolgung
Deutschland & die Welt

Linkedin-Gründer Reid Hoffman erwägt Flucht vor Trump-Verfolgung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. Dezember 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. Dezember 2025
Donald Trump / Foto: dts
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Der Milliardär und Investor Reid Hoffman erwägt angesichts des politischen Drucks der Regierung von Donald Trump, die USA zu verlassen. Hintergrund sind wiederholte Angriffe des Präsidenten und Ermittlungen von Justizministerium und FBI, obwohl es nach Angaben bislang keine Hinweise auf konkrete mögliche Straftaten Hoffmans gibt.

Hoffman denkt über Wegzug aus den USA nach

Der Milliardär und Investor Reid Hoffman erwägt aufgrund des politischen Drucks der Regierung von Donald Trump, die USA zu verlassen. Er habe dieses Szenario bereits durchgespielt, sagte der Co-Gründer des Karrierenetzwerks Linkedin dem „Handelsblatt“. „Wenn die Justiz kippt, könnte es in einem Umfeld politischer Verfolgung notwendig werden, zu gehen“, so Reid. „Das ist definitiv eine Möglichkeit für mich.“ Einstweilen habe er jedoch Vertrauen in die Unabhängigkeit der Gerichte. Es sei wichtig, den Mund aufzumachen, aber wenn das System zerbreche, ändere sich die Kalkulation.

Angriffe Trumps und Ermittlungen von Justiz und FBI

Hintergrund sind wiederholte Angriffe Trumps, der Hoffman immer wieder persönlich attackierte. Mitte November setzte der Präsident das Justizministerium sowie die Bundespolizei FBI auf Hoffman und andere Unterstützer der Demokratischen Partei an, da ihre Namen in den Ermittlungsakten zum Fall Jeffrey Epstein auftauchen. Hinweise auf konkrete mögliche Straftaten Hoffmans gibt es nicht, auch keine Anschuldigungen von Opfern.

Kritik an Schweigen im Silicon Valley und an Elon Musk

Reid Hoffman ist einer der wenigen Tech-Größen der USA, die Trump noch öffentlich kritisieren. Im Wahlkampf hatte er Kamala Harris unterstützt und zählte zu ihren größten Spendern. Im „Handelsblatt“ kritisiert Hoffman, der dem Verwaltungsrat des Softwarekonzerns Microsoft angehört, die Zurückhaltung vieler Kollegen aus dem Silicon Valley. „Wer nicht zustimmt, schweigt aus Angst vor Vergeltung“, sagte er. Seinem Weggefährten Elon Musk, den er seit einer gemeinsamen Zeit bei Paypal kennt, wirft er ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit vor. „Er hat mich persönlich mit Lügen angegriffen“, so Hoffman.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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