HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...
Jetzt WiO-Wohnungen besichtigen: Tag der offenen Baustelle im...
Hüttensonntag 2026: Das sind die Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten
Nach mehreren ausgefallenen Schultagen: Katharina Pötter räumt Fehler...
Am Tag nach dem Mord in Wallenhorst sollte...
14. Meller Spieletag in der Stadtbibliothek begeistert Jung...
Hütte Rockt Festival veröffentlicht komplettes Programm für 2026
Tötung einer dreifachen Mutter in Wallenhorst: War es...
Gute Nachricht des Tages: Stadt Osnabrück weitet kostenlosen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltLinke präsentiert Rentenkonzept: Rentenniveau rauf, Arbeitgeber zahlen mehr
Deutschland & die Welt

Linke präsentiert Rentenkonzept: Rentenniveau rauf, Arbeitgeber zahlen mehr

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. November 2025
Foto: dts
12

Die Linke verschärft im sich zuspitzenden Rentenkonflikt den Ton und legt ein eigenes Rentenkonzept mit einem Rentenniveau von 53 Prozent vor. Parteichefin Ines Schwerdtner und die Führung der Linken wollen damit nach eigenen Angaben die gesetzliche Rente „retten“ und treten in offenen Gegensatz zu den Vorstellungen der Union. Arbeitgeber sollen stärker belastet, die Beitragsbemessungsgrenzen angehoben und hohe Renten abgeflacht werden. Wirtschaftswissenschaftler warnen hingegen vor deutlichen Mehrkosten für Beschäftigte, Unternehmen und Steuerzahler.

Linke will „Renten-Attacke der Union frontal“ angreifen

„Den politischen Streit um die Rente von links zuzuspitzen, scheint derzeit der einzige Weg, die gesetzliche Rente überhaupt noch zu retten“, begründete Ines Schwerdtner den Vorstoß, der mit einem Entschließungsantrag im Bundestag verknüpft werden soll. „Wir greifen mit unserem Konzept die Renten-Attacke der Union frontal an“, sagte Schwerdtner der FAZ (Freitagausgabe).

„Das Mantra des Sparens muss durchbrochen werden“, fordern sie und ihre Mitstreiter, der Parteivorsitzende Jan van Aken und die beiden Fraktionsvorsitzenden, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann. Die Führung der Linken will mit ihrem Rentenkonzept auch Sozialverbänden, Gewerkschaften und „Millionen von Beschäftigten“ Gehör verschaffen.

Anhebung des Rentenniveaus und höhere Arbeitgeberbeiträge

In dem Rentenkonzept bekräftigt die Linke ihre Forderung, das Rentenniveau auf 53 Prozent anzuheben, „damit die Rente wieder zum Leben reicht“. Das sei problemlos finanzierbar, „da unsere Gesellschaft von Jahr zu Jahr reicher und produktiver wird“, argumentiert Rentenpolitikerin Sarah Vollath.

Die Linke will zudem die Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen. Für die Finanzierung eines Rentenniveaus von 53 Prozent müssten die Beitragssätze um 2,44 Prozentpunkte steigen. „Wir finden: Das können die Arbeitgeber stemmen“, heißt es mit Hinweis auf Österreich. Dort zahlten die Arbeitgeber 2,25 Prozentpunkte mehr als die Arbeitnehmer.

Umverteilung unter Rentnern und Ausweitung des Versichertenkreises

Außerdem will die Partei unter den Rentnern mehr umverteilen: So sollen die Beitragsbemessungsgrenzen schrittweise verdoppelt werden. Die höheren Rentenansprüche, die dadurch entstünden, will die Linke „im verfassungsrechtlich geprüften Maße abflachen“. Real würde eine solche Abflachung nur Renten betreffen, die aktuell höher als 3.671,10 Euro liegen. Auf diesen Betrag kämen nur wenige tausend Rentner, während fast die Hälfte aller Altersrenten unter 1.500 Euro liege.

Die Linken fordern außerdem, dass für alle Erwerbseinkommen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt werden müssten, also auch von Selbständigen, Beamten und Abgeordneten. Durch eine solche Ausweitung ließe sich die gesetzliche Rentenversicherung auf mittlere Sicht „deutlich stabilisieren“.

Guido K. Raddatz von der Stiftung Marktwirtschaft sieht das anders. Die Pläne der Linken würden das Rentensystem „deutlich teurer machen und damit die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die Unternehmen sowie auch die Steuerzahler deutlich stärker belasten“, sagte er der FAZ. An der problematischen demographischen Entwicklung ändere die Ausweitung des Versichertenkreises nichts, so Raddatz. Langfristig entstünden durch die zusätzlichen Beitragszahlungen zusätzliche Rentenansprüche, welche die dann Erwerbstätigen finanzieren müssten.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Steinmeier verleiht Toni Kroos Verdienstkreuz im Bernabéu-Stadion
nächster Artikel
Dax legt leicht zu – Hoffnung auf Jahresendrally wächst

das könnte Sie auch interessieren

Gewaltkriminalität an Bahnhöfen steigt – Ausländer überrepräsentiert

15. Februar 2026

Armutsrisiko für Alleinerziehende und Singles in Deutschland steigt

15. Februar 2026

Dynamo Dresden verspielt Führung: Später Elversberg-Sieg in Zweiter...

14. Februar 2026

Deutschlands Außenminister: Mord an Nawalny war staatlich gesteuert

14. Februar 2026

Deutsches Skeleton-Duo gewinnt Silber und Bronze hinter Flock

14. Februar 2026

Stuttgart besiegt Köln 3:1 nach turbulentem Bundesliga-Schlussakt

14. Februar 2026

Aktuelle Lottozahlen 6 aus 49 und Gewinnspiele gezogen

14. Februar 2026

Kane-Doppelpack: Bayern siegt souverän 3:0 in Bremen

14. Februar 2026

Reiche fordert gelockerten Kündigungsschutz für besserverdienende Arbeitnehmer

14. Februar 2026

SPD zweifelt nach Rubio-Auftritt an besserem transatlantischem Verhältnis

14. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Gewaltkriminalität an Bahnhöfen steigt – Ausländer überrepräsentiert

    15. Februar 2026
  • Armutsrisiko für Alleinerziehende und Singles in Deutschland steigt

    15. Februar 2026
  • Dynamo Dresden verspielt Führung: Später Elversberg-Sieg in Zweiter Liga

    14. Februar 2026
  • Deutschlands Außenminister: Mord an Nawalny war staatlich gesteuert

    14. Februar 2026
  • Deutsches Skeleton-Duo gewinnt Silber und Bronze hinter Flock

    14. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3