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Startseite Deutschland & die WeltLinke fordert VW-Neustart und milliardenschwere Investitionen
Deutschland & die Welt

Linke fordert VW-Neustart und milliardenschwere Investitionen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 25. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 25. Juli 2025
Automobilindustrie / Foto: dts
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Nach dem Gewinneinbruch des Volkswagen-Konzerns im zweiten Quartal fordert die Linke einen grundlegenden Kurswechsel bei VW und in der gesamten Autoindustrie. Parteichefin Ines Schwerdtner verlangt eine Abkehr von Höchstrenditen und setzt sich für einen klimafreundlichen Industrieumbau ein. Sie fordert Investitionen in nachhaltige Produktion und verbindliche Garantien für Beschäftigte.

Linke fordert nachhaltige Strategie bei Volkswagen

Nach dem deutlichen Gewinneinbruch des Volkswagen-Konzerns im zweiten Quartal hat Ines Schwerdtner (Linke) am Freitag einen umfassenden Neustart für den Autobauer und die deutsche Autoindustrie gefordert. Sie sagte laut Agenturmeldung: „VW muss weg von der Fixierung auf Höchstrenditen und hin zu einer nachhaltigen Konzern-Strategie. VW muss wieder Volkswagen werden, also saubere Autos für die hart arbeitende Mehrheit produzieren, statt extrem teurer SUVs.“

Die Parteichefin betonte, dass der Konzern seine Produktion umstellen müsse, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Es brauche mehr Fahrzeuge für den ÖPNV sowie zusätzliche Hardware für die Energiewende. Ines Schwerdtner erklärte weiter: „Pkws allein werden die Arbeitsplätze bei VW nicht retten. Das technische Know-how der Belegschaft muss jetzt genutzt werden, um die Produktionspalette zu erweitern.“

Forderungen nach Investitionsprogramm und staatlicher Unterstützung

Nach Ansicht von Ines Schwerdtner steht nicht nur Volkswagen, sondern die gesamte deutsche Industrieproduktion vor existenziellen Problemen. Sie forderte daher: „Die gesamte deutsche Industrieproduktion steht vor existenziellen Problemen, deshalb fordern wir ein Investitionsprogramm für den Industrieumbau in Höhe von 200 Milliarden Euro“, so die Linken-Chefin. Das geforderte Kapital solle in einen Investitionsfonds fließen, aus dem Unternehmen durch Kredite oder im Austausch für Gesellschaftsanteile beim klimagerechten Umbau unterstützt würden.

Darüber hinaus verlangte Ines Schwerdtner eine staatliche Abnahmegarantie für E-Busse und andere E-Fahrzeuge, um die notwendige Planungssicherheit zu schaffen. Sie sagte: „Dann kann auch die Produktion in den VW-Werken endlich umgestellt werden. Um die notwendigen Mittel für den Umbau der Industrie bereitstellen zu können, muss endlich die Schuldenbremse reformiert werden.“

Garantien für Beschäftigte und Bedingungen bei Staatshilfen

Die Linken-Vorsitzende machte deutlich, dass staatliche Unterstützung an Bedingungen geknüpft werden müsse. Laut Ines Schwerdtner: „Für uns ist zudem klar: Wenn der Bund unser Geld in Unternehmen steckt oder Milliarden für den Umbau bereitstellt, dann gibt es keine Renditen und Boni fürs Management und erst recht keine betriebsbedingten Kündigungen. Der Umbau kann nur gelingen mit einer Job- und eine Weiterbildungsgarantie für die Beschäftigten in der Autoindustrie. Gute Löhne, Tarifverträge und sichere Arbeitsplätze sind das Fundament einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik“, sagte die Linken-Chefin, wie die Agenturmeldung berichtet.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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