Zum zehnten Todestag von Guido Westerwelle hat Ex-FDP-Chef Christian Lindner das politische Vermächtnis des früheren FDP-Vorsitzenden und Außenministers gewürdigt. Westerwelle habe früh auf Risiken für den Wohlstand in Deutschland hingewiesen und sei dafür lange Zeit missverstanden worden, sagte Lindner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Lindner würdigt Westerwelles Vermächtnis
Ex-FDP-Chef Christian Lindner hob gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ hervor, Westerwelle habe frühzeitig auf Gefahren für die wirtschaftliche Grundlage des Landes aufmerksam gemacht. „Guido Westerwelle hat früher als andere erkannt, dass die Grundlagen unseres Wohlstands auch durch eine falsche Einstellung verspielt werden können“, sagte Lindner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Dafür sei der Liberale nach Lindners Worten lange unterschätzt worden. Westerwelle sei „von vielen verlacht und verkannt“ worden, so der Bundesfinanzminister weiter in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Aus Westerwelles Haltung leite er für sich selbst einen bleibenden Maßstab ab: „Für mich bleibt das eine dauerhaft wirkende Aufforderung“, so Lindner in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Gedenken in Berlin
Der frühere FDP-Vorsitzende und Außenminister Guido Westerwelle war am 18. März 2016 an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Zum Jahrestag seines Todes werden in Berlin zahlreiche Weggefährten zu einer Gedenkstunde erwartet.
Unter den Gästen soll auch Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel sein, die sich nach Angaben der Organisatoren den Anwesenden anschließen wird. Die Zusammenkunft in der Hauptstadt ist als Erinnerung an das politische Wirken Westerwelles und sein Engagement für die FDP geplant.
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