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Startseite Deutschland & die WeltLemke fordert bundesweite Wassergebühren für Industrieverbraucher
Deutschland & die Welt

Lemke fordert bundesweite Wassergebühren für Industrieverbraucher

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2025
Steffi Lemke (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Angesichts sinkender Grundwasserpegel in Deutschland fordert die frühere Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) neue Regelungen für den Umgang mit der Ressource Wasser. Sie spricht sich dafür aus, dass auch Großverbraucher in der Industrie bundesweit für die Nutzung bezahlen und damit Anreize für einen verantwortungsvollen Umgang geschaffen werden.

Forderung nach klaren Spielregeln

Steffi Lemke, ehemalige Bundesumweltministerin und derzeit Mitglied für die Grünen im Umweltausschuss, sieht die aktuelle Wassersituation kritisch. „Die Wassersituation in Deutschland ist besorgniserregend. Wir brauchen klare Spielregeln, wer wie viel Wasser zu welchem Preis entnehmen darf“, sagte Lemke laut Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie betonte weiter: „Wer Wasser verschmutzt und verschwendet, muss mehr bezahlen. Wer Wasser schützt, Auen wiederherstellt, natürliche Wasserspeicher aufbaut, muss besser unterstützt werden.“

Lemke machte deutlich, dass es ihrer Ansicht nach unverständlich sei, dass in einigen Bundesländern bislang kein Wasserentgelt erhoben werde.

Studie zeigt akuten Grundwasserstress

Eine aktuelle Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat ergeben, dass die Hälfte aller Landkreise in Deutschland unter akutem Grundwasserstress leidet. Steffi Lemke nannte als Gründe dafür ausbleibende Niederschläge im Zuge der Klimakrise sowie zu viel ungebremste Entwässerung der Landschaften.

Industrielle Großverbraucher im Fokus

Lemke hob insbesondere die Rolle der Industrie hervor: „Aber auch die zu kostengünstige Überentnahme, gerade durch einige wenige großindustrielle Verbraucher, verschlimmert die Lage.“ Naturnahe Wasserhaushalte wie Moore und Flussauen seien nach ihren Worten „gigantische Wasserspeicher – sie gelte es zu schützen und wiederherzustellen.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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