Die Leipziger Buchmesse hat 2026 einen neuen Besucherrekord verzeichnet und erstmals die Marke von 300.000 Gästen überschritten. Wie der Veranstalter am Sonntag mitteilte, kamen an vier Publikumstagen insgesamt 313.000 Menschen aus Deutschland und der Welt nach Leipzig. Im Vorjahr waren es 296.000 Besucher.
Besucherrekord und internationales Publikum
Der Veranstalter erklärte, dass 2026 insgesamt 313.000 Menschen zur Leipziger Buchmesse gereist seien, während 2025 noch 296.000 Besucher gezählt wurden. Die Gäste seien aus ganz Deutschland und der Welt nach Leipzig gekommen, teilte der Veranstalter am Sonntag mit.
Insgesamt gab es vier Publikumstage. Laut offizieller Zählung fanden im Rahmen der Leipziger Buchmesse, der Manga-Comic-Con und des Lesefests Leipzig über 3.000 Veranstaltungen an mehr als 300 Leseorten in Leipzig statt.
Über 2.000 Aussteller aus 54 Ländern
In den Messehallen präsentierten sich den Angaben zufolge 2.044 Aussteller aus 54 Ländern. Zum Vergleich: 2024 waren es 2.040 Aussteller aus 45 Ländern. Das Fokusthema lautete in diesem Jahr „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“, wobei die Literatur des Donauraums ins Scheinwerferlicht gerückt wurde.
Direktorin hebt Rolle als Debattenort hervor
Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse, zog eine positive Bilanz. Sie sagte: „Auch 2026 hat sich die Leipziger Buchmesse als Ort der Debatten bewiesen, sei es zu literarischen wie gesellschafts- und kulturpolitischen Themen“, sagte sie. Nach ihren Worten übt die Messe als Publikumsmagnet mehr Anziehungskraft als je zuvor aus. „Gleichzeitig wertschätzen die Verlage die Leipziger Buchmesse und Leipzig liest, Europas größtes Lesefestival, als zentrale Vermarktungsplattform.“
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