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Startseite AktuellLeben in der Gemeinschaftsunterkunft Melle: Geflüchtete haben sich gut eingelebt
AktuellLandkreis OsnabrückMelle

Leben in der Gemeinschaftsunterkunft Melle: Geflüchtete haben sich gut eingelebt

von Alke Eva Wallmeyer 14. Februar 2024
von Alke Eva Wallmeyer 14. Februar 2024
Foto: Stadt Melle
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In der neu geschaffenen Gemeinschaftsunterkunft im früheren Rational-Gebäude in Melle-Riemsloh sind seit Oktober 2023 Geflüchtete untergebracht, vor allem diejenigen, die bis dahin in der Sammelunterkunft auf dem Riemsloher Festplatz gelebt hatten. Wie ist es um die aktuelle Situation bestellt und welche Herausforderungen gibt es? So lauteten zwei von vielen Fragen, die Bürgermeisterin Jutta Dettmann und der Erste Stadtrat Andreas Dreier während eines Besuchs in der Gemeinschaftsunterkunft mit dem Geschäftsbereichsleiter Migration und Integration der Diakonie Stadt und Land, Hubert Reise, Einrichtungsleiterin Christiane Hille, ihrer Kollegin Lena Meyer und Maren Hohmann vom städtischen Gebäudemanagement erörterten.

Insgesamt hundert Menschen sollen im Bedarfsfall im ehemaligen Rational-Gebäude auf längere Zeit eine Unterkunft finden. Hundert weitere Plätze hält der Landkreis Osnabrück sind für weiterreisende Flüchtlinge vor, die den Standort in Riemsloh nur für einige wenige Tage nutzen werden. „Aktuell sind in dem umgebauten Verwaltungskomplex 43 Personen untergebracht, darunter zehn Kinder im Alter von einem bis 14 Jahren“, berichtete Christiane Hille vom Diakonischen Werk als Träger der Einrichtung. Hierbei handele es sich um Menschen aus dem Iran, dem Irak, aus Syrien, Nigeria, Albanien und aus der Türkei, stellte die Einrichtungsleiterin weiter dar, verbunden mit dem Hinweis, dass sich dieser Personenkreis aus alleinerziehenden Müttern mit Kindern und aus männlichen Personen mit Familienbezug zusammensetze.

Zusammenleben funktioniert gut

Christiane Hille betonte: „Obwohl es sich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern um Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern handelt, haben sich im bisherigen Zusammenleben keine gravierenden Probleme ergeben.“ Man koche zusammen, tausche sich aus und unterstütze sich gegenseitig. In der Gemeinschaftsunterkunft wird ein ganz normaler Tagesablauf gelebt. Die Kinder besuchen die Kita oder die Schule und viele der Erwachsenen gehen in Unternehmen wie Waldbach, Bunny Tiernahrung, Nolte Küchen, Melos oder Spies einer regulären Arbeit nach. Einige Bewohner bringen sich auch ehrenamtlich ein, beispielsweise bei der Meller Tafel. Was die Arbeit besonders erleichtert, ist, dass die meisten Bewohner inzwischen sehr gut Deutsch sprechen, insbesondere die Kinder.

Keine Beschwerden eingegangen

Selbstverständlich erhalten die Flüchtlinge regelmäßig Unterstützung von Sozialarbeitern der Diakonie. Sie stehen immer in der Unterkunft für Fragen und Anliegen zur Verfügung.
Waren es im Frühjahr 2023 noch Bedenken, die Anwohner vor dem Einzug der Flüchtlinge in das ehemalige Rational-Gebäude geäußert hatten, so hat sich das Ganze inzwischen relativiert: „Bislang sind an uns als Träger keine Beschwerden herangetragen worden“, erläuterte Christiane Hille. Damit hätten sich Befürchtungen, dass es nach der Belegung zu Auffälligkeiten kommen könne, nicht bestätigt. Die Einrichtungsleiterin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in der Unterkunft ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr im Einsatz sei, der für die Bewohner im Bedarfsfall ein wichtiger Ansprechpartner sei.

Wechsel in Wohnungen gestaltet sich schwierig

Zurzeit ist nicht davon auszugehen, dass die weiteren sechzig Plätze belegt werden. Der Grund: „Es gibt kaum noch Zuweisungen, da das Land Niedersachsen bei der bundesweiten Verteilung eine Überquote erfüllt“, berichtet Bürgermeisterin Jutta Dettmann. Wie soll es mit den zurzeit im ehemaligen Rational-Gebäude untergebrachten Flüchtlingen weitergehen? Ziel ist es, dass die Geflüchteten möglichst schnell Wohnraum finden – ein Bestreben, das derzeit schwierig ist. Wohnungen sind auch im Bereich der Stadt Melle rar. Wer allerdings eine Wohnung erhält, ist nicht auf sich allein gestellt. Hier setzt die Arbeit der Migrationshilfe der Caritas an, die die weitere Betreuung der Flüchtlinge übernimmt,  beispielsweise mit Unterstützung bei Behördengängen.

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Alke Eva Wallmeyer

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