E-Autofahrerinnen und -fahrer mussten die letzten Wochen nach anderen Ladestandorten suchen, denn Kupferkabel sind beliebte Beute vieler Diebstähle geworden. Zu der Zeit kam es an EnBW-Ladestandorten mehrfach zu Kabeldiebstählen, darunter zweimal in Georgsmarienhütte beim Standort Im Steinbruch 6.
Zwei Ladestationen besonders auffällig
Beim Ladestandort in Georgsmarienhütte fanden diese zwei Vorfälle innerhalb weniger Wochen statt. Dabei wurden jeweils zwei Ladekabel gestohlen, der Standort ist jedoch wieder in Betrieb.
Bei einer weiteren Ladestation beim Standort Brüsseler Straße 1B gab es bereits dreimal jeweils vier gestohlene Kabel. „Wir prüfen derzeit, welche weiteren Sicherheitsmaßnahmen hier zusätzlich möglich sind. Erst dann wird der Standort repariert und wieder in Betrieb genommen“, teilt Pressesprecherin der Energie Baden-Württemberg (EnBW) Helen Schneider mit. Wann genau das sein wird, ist noch unklar. Währenddessen werden die beeinträchtigten Standorte online nicht als Ladepunkte angezeigt.
Wie die EnBW vorgeht
Es gab insgesamt bereits mehr als 1.200 gestohlene Ladekabel an 180 Standorten der EnBW, wobei die Kabeldiebstähle besonders häufig in „Hotspot“-Regionen in den Bundesländern NRW, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt vorkommen. Pro gestohlenem Kabel liegt der Schaden bei bis zu 8.000 Euro. „Wir prüfen für jeden Standort, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Sicherheit zu erhöhen und Kabeldiebstahl entgegenzuwirken. Dabei schöpfen wir die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aus“, so Schneider.
Die Standorte haben normalerweise sowohl Kameraüberwachung und als auch ausreichende Beleuchtung. „Zudem sind wir im konstanten Austausch mit den Herstellern der Infrastruktur und den Behörden, um die Präventionsmaßnahmen gegen Kabeldiebstahl stetig zu verbessern. Wir zeigen jeden Fall von Kabeldiebstahl konsequent bei der Polizei an.“
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