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Startseite Deutschland & die WeltKürzungen bei humanitärer Hilfe gefährden globale Ernährungssicherheit
Deutschland & die Welt

Kürzungen bei humanitärer Hilfe gefährden globale Ernährungssicherheit

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 30. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 30. April 2025
Armenviertel in Neu-Delhi (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Das Welternährungsprogramm (WFP) warnt vor den gravierenden Konsequenzen drastischer Kürzungen bei der humanitären Hilfe. Die stellvertretende WFP-Exekutivdirektorin spricht von einer so großen Finanzierungslücke wie noch nie und äußert Sorge um die Zukunft des humanitären Hilfssystems.

WFP sieht massive Kürzungen in der humanitären Hilfe

Die stellvertretende Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms, Rania Dagash-Kamara, hat in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) vor den Auswirkungen der gekürzten Mittel bei der weltweiten humanitären Hilfe gewarnt. „In diesem Jahr wurden die Mittel nicht nur für das Welternährungsprogramm, sondern für alle humanitären Maßnahmen erheblich gekürzt“, sagte Dagash-Kamara der Zeitung. Sie betonte weiter: „Wir haben das bei den meisten unserer wichtigsten Geber beobachtet. Einer der Gründe für die Kürzung ist der starke innenpolitische Druck. Es gibt auch eine gewisse Müdigkeit oder Resignation angesichts der vielen Krisen.“

Wachsende Finanzierungslücke bei steigendem Bedarf

Nach Angaben von Dagash-Kamara verschärfen die gekürzten Mittel die Lage der Hilfsorganisationen. Sie erklärte: „Wir verstehen das. Es führt aber dazu, dass die Finanzierungslücke größer ist als je zuvor, dass die Mittel geringer sind als je zuvor, und das bei einem Bedarf, der größer ist als je zuvor.“ Die stellvertretende Exekutivdirektorin warnte zudem: „Meine größte Befürchtung ist, dass wir nicht in der Lage sein werden, die notwendigen Mittel aufzubringen. Das würde unser gesamtes humanitäres Hilfssystem unwiderruflich verändern.“

Appell an die künftige Bundesregierung

Mit Blick auf die in Deutschland anstehende Regierungsbildung äußerte Dagash-Kamara Hoffnung auf eine Trendwende bei der Finanzierung. „Deutschland ist einer unserer großzügigsten Geber. Wir begrüßen, dass die künftige Regierung die humanitäre Hilfe stärken will, wie es im Koalitionsvertrag steht. Wir hoffen, dass sie dieses Versprechen einhält“, sagte die WFP-Vertreterin der „Rheinischen Post“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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