HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
150 Jahre Bürgerpark: Ein Jubiläumsjahr für Osnabrücks ältesten...
Polizeieinsatz nach Schlägerei im Osnabrücker Schlossgarten
Wieso das Christliche Kinderhospital Osnabrück erneut mit Kinder-Gütesiegel...
Das verschlägt eine koreanische Studentin nach Osnabrück –...
Harlem Globetrotters am Samstag in Osnabrück: Autogrammstunde bei...
Gute Nachricht des Tages: Land Niedersachsen fördert die...
So sieht der Katastrophenschutzplan aus: Wie krisensicher ist...
Böller in Osnabrück ins Wohnzimmer geworfen
Gefährliche Kreuzung: Anwohner warnen vor Falschparkern in Osnabrücker...
Spitzenreiter zu Gast: TV Bissendorf-Holte empfängt den TV...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltKubicki kritisiert Verfassungsschutz-Chef Haldenwangs Amtsverständnis
Deutschland & die Welt

Kubicki kritisiert Verfassungsschutz-Chef Haldenwangs Amtsverständnis

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. April 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. April 2024
15

Wolfgang Kubicki (FDP), stellvertretender Präsident des Bundestages, kritisiert Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), in einem Gastbeitrag in der FAZ für dessen Einmischung in die öffentliche Debatte und Fragen zu seinem Amtsverständnis. Hart ins Gericht geht Kubicki auch mit dem Verhalten Haldenwangs gegenüber seinem Vorgänger Hans-Georg Maaßen.

Kubickis Kritik an Haldenwang

Wolfgang Kubicki äußert sich in seiner Kritik an Thomas Haldenwang, insbesondere bezüglich dessen Kommentare zur Rolle des Verfassungsschutzes im Kampf gegen den Extremismus. Kubicki moniert, dass es ein „merkwürdiger Schritt“ sei, wenn sich der Chef eines Nachrichtendienstes in eine öffentliche Debatte einmischt. Wer behaupte, es sei auch Aufgabe des Verfassungsschutzes, die Umfragewerte der AfD zu senken, der müsse „sich selbstverständlich Fragen nach seinem Amtsverständnis gefallen lassen“, so Kubicki.

Haldenwang zu Vorwürfen

Haldenwang wies in seinem Gastbeitrag Vorwürfe zurück, seine Behörde fungiere als eine Art „Regierungsschutz“ oder „Gesinnungspolizei“. Kritik an der Medienpräsenz seiner Behörde konterte er mit dem Hinweis, dass es Aufgabe des Verfassungsschutzes sei, die Öffentlichkeit über extremistische Bestrebungen aufzuklären, „um schon unterhalb von Verboten eine informierte politische Auseinandersetzung zu ermöglichen“.

Kubicki zu Maaßen

Im Bezug auf die Behandlung von Haldenwangs Vorgänger Hans-Georg Maaßen zeigte sich Kubicki besonders kritisch. Dieser wird aktuell vom Verfassungsschutz beobachtet und hat dagegen Klage eingereicht. Kubicki wies darauf hin, dass das Bundesverfassungsschutzgesetz eine höhere Eingriffsschwelle für Einzelpersonen als für Parteien vorsieht. Es sei „mehr als fraglich“, ob Haldenwangs Behörde bei der Einstufung von Maaßen als Rechtsextremist diese gesetzliche Hürde ausreichend bedacht habe, schreibt Kubicki.

Schutz von Meinungsfreiheit und Extremismus

Indem Haldenwang schreibe, dass seine Behörde die Meinungsfreiheit schütze, verpflichte er sich auch, für den Schutz extremistischer Meinungen einzutreten. „Es wäre konsequent, würde er sich dann auch öffentlich auf die Seite derjenigen stellen, die Extremisten zu vereinnahmen trachten“, so Kubicki.

Er kritisierte zudem, dass während der Corona-Krise „bürgerliche Maßnahmenkritiker“ als „Querdenker“ und „Covidioten“ gebrandmarkt wurden, ohne dass Haldenwang sich dagegen aussprach. Stattdessen warne er vor „Entgrenzungsprozessen“ zwischen Rechtsextremisten und der gesellschaftlichen Mitte, und beanspruche den verfassungsrechtlichen Meinungskorridor für seine eigene Definitionshoheit.

Kubicki warnte abschließend davor, dass die Bundesregierung und nachgeordnete Behörden sich dazu aufschwingen könnten, für die Menschen im Land „richtig“ und „falsch“ zu definieren. Dies sei besonders bedenklich, da autoritäre Staaten das Mittel der „Desinformation“ nutzten, um auch die Bundesrepublik zu destabilisieren.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Grüne fordern schärferes Disziplinarrecht gegen Polizei-Rechtsextremismus
nächster Artikel
VdK-Präsidentin fordert Erhöhung der Bundeszuschüsse zur Rente

das könnte Sie auch interessieren

Linke fordert sichere Fluchtwege nach Europa für Iraner

7. März 2026

Umfrage: Union bleibt knapp vor AfD, SPD verliert...

7. März 2026

Golfkrieg verschiebt Tui-Buchungen: Nachfrage nach Japan und Hawaii

7. März 2026

Familienministerin Prien verteidigt EU-Richtlinie für Lohntransparenz

7. März 2026

Tankrabatt entlastet vor allem Besserverdiener und kostet Milliarden

7. März 2026

UN-Expertin warnt: Deutschland hinkt bei Frauengesundheit hinterher

7. März 2026

Ex-Atomaufseher: Pläne zur Endlagersuche reichen bei Gefahr nicht

7. März 2026

CDU-Politiker droht Ölkonzernen wegen hoher Spritpreise Kontrollen an

7. März 2026

Iran schränkt Angriffe auf Nachbarländer ein, bleibt kämpferisch

7. März 2026

Klingbeil: Einsparungen reichen nicht, große Haushaltsreformen nötig

7. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Linke fordert sichere Fluchtwege nach Europa für Iraner

    7. März 2026
  • Umfrage: Union bleibt knapp vor AfD, SPD verliert deutlich

    7. März 2026
  • Golfkrieg verschiebt Tui-Buchungen: Nachfrage nach Japan und Hawaii

    7. März 2026
  • Familienministerin Prien verteidigt EU-Richtlinie für Lohntransparenz

    7. März 2026
  • Tankrabatt entlastet vor allem Besserverdiener und kostet Milliarden

    7. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3