Der Karlsruher SC hat sich in einem spannenden Zweitligaspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 durchgesetzt. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, als die Gastgeber mit einem Doppelschlag den Sieg sicherten. Auch Hannover 96 feierte einen Erfolg und gewann das Niedersachsenderby gegen Eintracht Braunschweig mit 1:0. Beide Teams behaupteten damit ihre Positionen in der Tabelle, während die unterlegenen Mannschaften trotz engagierter Auftritte ohne Punkte blieben.
Karlsruhe dreht Partie in der Nachspielzeit
Der Karlsruher SC hat gegen die SpVgg Greuther Fürth einen späten 3:1-Erfolg gefeiert. Die Gäste aus Fürth erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung.
Bereits in der fünften Minute brachte Noel Futkeu die Fürther in Front. Nach einem Abpraller traf er eiskalt unter die Latte und sorgte damit für das 1:0 der Gäste. Die Karlsruher taten sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden, steigerten sich jedoch im Laufe der ersten Halbzeit.
Nach der Pause gelang dem KSC in der 47. Minute der verdiente Ausgleich durch Rafael Pinto Pedrosa. Eine flache Hereingabe von Burnic fand den jungen Spieler, der aus kurzer Distanz einnetzte. Beide Mannschaften suchten in der Folge den Weg nach vorne, doch es dauerte bis zur Nachspielzeit, bis die Entscheidung fiel.
In der 93. Minute erzielte Shio Fukuda das 2:1 für Karlsruhe. Nach einer Freistoßflanke von Wanitzek köpfte Franke den Ball quer, und Schleusener legte per Kopf für Fukuda auf, der aus spitzem Winkel traf. Nur wenige Minuten später, in der 97. Minute, machte Fabian Schleusener mit dem 3:1 alles klar. Nach einem Konter über die linke Seite spielte Wanitzek den Ball flach in den Strafraum, wo Schleusener eiskalt blieb und den Ball ins Netz schob.
Mit diesem Sieg festigt der KSC seine Position im Mittelfeld der Tabelle, während Greuther Fürth trotz einer engagierten Leistung ohne Punkte die Heimreise antreten muss. Am kommenden Osterwochenende stehen für beide Teams erneut wichtige Spiele an.
Hannover entscheidet Niedersachsenderby für sich
Hannover 96 hat das Niedersachsenderby gegen Eintracht Braunschweig mit 1:0 für sich entschieden. Das entscheidende Tor fiel in der 30. Minute.
Maik Nawrocki verwertete eine Flanke von Thordarson an die Fünferkante per Kopf und sorgte damit für die Führung der Gastgeber. Zuvor hatte Hannover eine frühe Großchance, als Pichler nach einer Ecke aus kurzer Distanz scheiterte. Braunschweig fand nach und nach besser ins Spiel und kam durch Mijatovic zu einer ersten Möglichkeit, die jedoch ungenutzt blieb. Nach dem Führungstreffer von Nawrocki versuchte Braunschweig, den Ausgleich zu erzielen, kam aber nur zu einem gefährlichen Distanzschuss durch Flick.
In der zweiten Halbzeit musste das Spiel kurz nach Wiederbeginn wegen Rauchentwicklung unterbrochen werden. Nach der Pause drängte Braunschweig auf den Ausgleich, doch sowohl Mijatovic als auch Heusser scheiterten an Hannovers Torhüter Noll. Hannover gelang es, die Führung über die Zeit zu bringen, obwohl Braunschweig bis zur letzten Minute kämpfte und durch Sane beinahe den Ausgleich erzielt hätte.
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