HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Fast 4.900 Helfer beim Stadtputztag 2026: Osnabrück gemeinsam...
Das sind die neuen Öffnungszeiten der AWIGO-Grünplätze im...
Projektmesse der Hochschule Osnabrück zeigt studentische Ideen für...
Durch Wärmebildkameras: Intelligente Ampeltechnik sorgt für besseren Verkehrsfluss...
Iran-Konflikt: Wo man in Osnabrück noch billig tanken...
Sperrung ab dem 3. März: Bauarbeiten in Ortsdurchfahrt...
Bischof und Generalvikar nehmen an Solidaritätswache teil
Warum sich mehr als 350 pädagogische Kräfte aus...
Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck
3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltKritik an Italiens Asylabkommen mit Albanien
Deutschland & die Welt

Kritik an Italiens Asylabkommen mit Albanien

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. Oktober 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. Oktober 2024
Flüchtlinge auf der Balkanroute (Archiv)
17

Der Architekt des EU-Türkei-Abkommens und Migrationsforscher Gerald Knaus äußert sich kritisch zur Auslagerung der italienischen Asylverfahren nach Albanien. Er stellt die Frage in den Raum, ob Italien unter dem Abkommen weiterhin für die Asylsuchenden verantwortlich bleibt.

Knaus äußert Zweifel an Effektivität des italienisch-albanischen Abkommens

Gerald Knaus, der Migrationsforscher und Erfinder des EU-Türkei-Abkommens, zweifelt am Nutzen des kürzlich zwischen Italien und Albanien geschlossenen Asylabkommens. „Giorgia Meloni ist es gelungen, mit ihrem Abkommen oder ihrer Einigung mit Albanien einen medialen Coup zu landen“, gab er dem TV-Sender „Welt“ zu Protokoll. „Ob es aber etwas bringt, das wissen wir jetzt noch lange nicht.“

Die Rückführung abgelehnter Asylsuchender stellt ein Hauptproblem dar

Laut Knaus wird das Abkommen erst dann zum Vorbild, wenn die Asylverfahren abgeschlossen sind. Dann werde man sehen, wie mit abgelehnten Asylbewerbern aus Bangladesch oder Ägypten umgegangen wird. „Denn wenn das nicht passiert, bleibt Italien verantwortlich unter diesem Abkommen“, warnte Knaus. „Und dann werden diese Leute über kurz oder lang nach Italien zurückgebracht.“ Er hält es für unwahrscheinlich, dass dieses Szenario funktioniert.

Frontex-Statistiken als ungenau dargestellt

Knaus stellt darüber hinaus die Aussagekraft der Statistiken der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex in Frage. Diese behaupten, dass die irreguläre Migration in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 42 Prozent gesunken sei. „Die tauchen in den Statistiken von Frontex nicht auf. Aber sie sind dann in Österreich oder Deutschland aufgetaucht, und zwar mehr als zweieinhalb Mal so viele wie in den Jahren 2017, 2018 und 2019.“ Knaus warnt daher, bei vermeintlichen Fortschrittsmeldungen immer wachsam zu sein.

Er erklärte auch, dass die Begriffe „illegale Migration“, „irreguläre Migration“ und „undokumentierte Migration“ oft als Synonyme verwendet werden. Dabei gelten die meisten Asylsuchenden, die nach Deutschland kommen, zunächst als „illegal eingereist“, da sie Asylanträge nicht vor ihrer Einreise stellen können. Sobald sie aber in Deutschland Asyl beantragt haben und dieses genehmigt wurde, gelten sie als regulär anwesend.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
GKV-Zusatzbeitrag steigt 2025 auf 2,5 Prozent
nächster Artikel
Kritik an geplanter Erhöhung der Krankenkassenbeiträge

das könnte Sie auch interessieren

E3 verurteilen iranische Raketenangriffe und drohen Konsequenzen

1. März 2026

Viele Deutsche in Emiraten gestrandet – Militär-Evakuierung ausgeschlossen

1. März 2026

Eintracht Frankfurt besiegt Freiburg 2:0 und zieht vorbei

1. März 2026

Iran greift Bundeswehr-Stützpunkte im Irak und Jordanien an

1. März 2026

Trump will nach Khameneis Tod mit Irans Führung...

1. März 2026

DGB-Chefin Fahimi attackiert Arbeitgeber wegen Sozialabbau und Krise

1. März 2026

Kulturstaatsminister fordert grundlegende Reform der Berlinale nach Protesten

1. März 2026

Stuttgart deklassiert Wolfsburg 4:0 und festigt Champions-League-Kurs

1. März 2026

Kommunen schlagen Alarm: Städte fordern milliardenschwere Finanzhilfen

1. März 2026

Merz stellt sich nach US‑Israel‑Angriff klar gegen Iran

1. März 2026


Aktuelle Artikel

  • E3 verurteilen iranische Raketenangriffe und drohen Konsequenzen

    1. März 2026
  • Fast 4.900 Helfer beim Stadtputztag 2026: Osnabrück gemeinsam gegen den Müll

    1. März 2026
  • Viele Deutsche in Emiraten gestrandet – Militär-Evakuierung ausgeschlossen

    1. März 2026
  • Eintracht Frankfurt besiegt Freiburg 2:0 und zieht vorbei

    1. März 2026
  • Iran greift Bundeswehr-Stützpunkte im Irak und Jordanien an

    1. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3