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Startseite Deutschland & die WeltKrankheitskosten in Deutschland steigen auf Rekordwert
Deutschland & die Welt

Krankheitskosten in Deutschland steigen auf Rekordwert

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. August 2025
Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Im Jahr 2023 verursachten Krankheiten in Deutschland Kosten von 491,6 Milliarden Euro. Besonders hoch waren die Kosten für Kreislauferkrankungen sowie psychische und Verhaltensstörungen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Pro-Kopf-Kosten deutlich gestiegen, wobei ältere Menschen und Frauen besonders betroffen sind.

Steigende Krankheitskosten in Deutschland

Die direkten Kosten durch Krankheiten beliefen sich im Jahr 2023 in Deutschland auf insgesamt 491,6 Milliarden Euro. Im Jahr 2020 hatten die Krankheitskosten noch 430,1 Milliarden Euro betragen, während sie 2015 bei 337,1 Milliarden Euro lagen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Im Vergleich zu 2020 stiegen die durchschnittlichen Pro-Kopf-Kosten im Jahr 2023 um 670 Euro oder 12,7 Prozent, gegenüber 2015 sogar um 1.760 Euro oder 42,4 Prozent, sodass sie sich auf 5.900 Euro pro Kopf erhöhten. Besonders kostenintensiv waren im Jahr 2023 erneut Kreislauferkrankungen sowie psychische und Verhaltensstörungen, so Destatis.

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Verteilung der Kosten nach Krankheitsarten

2023 entfielen mehr als ein Viertel (26,0 Prozent) der Krankheitskosten auf Kreislauferkrankungen (13,1 Prozent beziehungsweise 64,6 Milliarden Euro) sowie psychische und Verhaltensstörungen (12,9 Prozent beziehungsweise 63,3 Milliarden Euro). Krankheiten des Verdauungssystems waren mit einem Anteil von 10,3 Prozent und Kosten von 50,6 Milliarden Euro die dritthöchste Ausgabenkategorie. Dicht dahinter folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 10,1 Prozent (49,9 Milliarden Euro). Neubildungen, darunter auch Krebserkrankungen, verursachten 9,7 Prozent der Gesamtkosten (47,6 Milliarden Euro).

Wie Destatis weiter ausführte, war etwa die Hälfte aller Krankheitskosten im Jahr 2023 auf diese fünf von insgesamt 21 in der Krankheitskostenrechnung berücksichtigten Krankheitskapitel zurückzuführen. Die Kostenverteilung hat sich im Zeitverlauf wenig verändert: 2015 lag der Anteil dieser fünf Krankheitskapitel an den Gesamtkosten bei 55,7 Prozent, im Jahr 2020 bei 54,7 Prozent. Lediglich die Gewichtung der einzelnen Kapitel variierte leicht.

Alters- und Geschlechterunterschiede bei Krankheitskosten

Nach Angaben von Destatis nehmen die Krankheitskosten mit fortschreitendem Alter deutlich zu. Mehr als die Hälfte der Gesamtkosten, nämlich 261,8 Milliarden Euro (53,2 Prozent), entfielen 2023 auf die Bevölkerung ab 65 Jahren. In dieser Altersgruppe lagen die Pro-Kopf-Kosten bei 14.070 Euro.

Die geringsten Krankheitskosten pro Kopf wurden bei den 15- bis 29-Jährigen mit 2.270 Euro registriert. Kinder unter 15 Jahren verursachten Kosten von 2.450 Euro pro Kopf, die 30- bis unter 45-Jährigen lagen bei 2.950 Euro. Für die 45- bis unter 65-Jährigen betrugen die Pro-Kopf-Kosten 5.230 Euro. In der Gruppe der 65- bis unter 85-Jährigen erreichten die Kosten bereits 11.480 Euro pro Person. Die Hochbetagten über 85 Jahre verursachten mit 28.860 Euro pro Kopf die höchsten Kosten.

Auch zwischen den Geschlechtern gab es Unterschiede: Die Pro-Kopf-Kosten lagen 2023 bei Frauen mit 6.490 Euro um 1.190 Euro höher als bei Männern (5.300 Euro). Bei Männern verursachten Kreislauferkrankungen mit 800 Euro pro Kopf höhere Kosten als bei Frauen (750 Euro). Bei psychischen und Verhaltensstörungen zeigte sich das umgekehrte Bild: Hier lagen die Kosten pro Kopf bei Frauen mit 920 Euro rund 1,5-mal so hoch wie bei Männern (600 Euro). Wie Destatis erläuterte, sind die insgesamt höheren Pro-Kopf-Kosten bei Frauen neben typischen geschlechtsspezifischen Erkrankungen und den Kosten durch Schwangerschaft und Geburt vor allem auf die höhere Lebenserwartung beziehungsweise den größeren Anteil an älteren und hochbetagten Frauen zurückzuführen. Von den fast 2,8 Millionen hochbetagten Menschen, die 2023 mindestens 85 Jahre alt waren, waren knapp zwei Drittel (65,4 Prozent) weiblich, so Destatis.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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