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Startseite Deutschland & die WeltKrankenkassen-Überschuss reicht nur für Mindestreserven aus
Deutschland & die Welt

Krankenkassen-Überschuss reicht nur für Mindestreserven aus

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. Juni 2025
Nina Warken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland haben im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Überschuss von 1,8 Milliarden Euro erzielt. Trotz dieses positiven Ergebnisses betont das Bundesgesundheitsministerium, dass die Finanzreserven der Kassen weiterhin unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestniveau liegen. Nach Angaben des Ministeriums beträgt die Reserve lediglich die Hälfte des vorgeschriebenen Betrags.

Überschuss und Finanzreserven der Krankenkassen

Die 94 gesetzlichen Krankenkassen erwirtschafteten in den ersten drei Monaten des Jahres einen Überschuss von 1,8 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums beliefen sich die Finanzreserven der Krankenkassen zum Quartalsende auf rund 3,6 Milliarden Euro. Dies entspreche 0,1 Monatsausgaben und somit nur der Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve von 0,2 Monatsausgaben. Die erzielten Überschüsse würden daher vorrangig zur Auffüllung der Finanzreserven auf das gesetzliche Mindestniveau verwendet.

Warnung vor anhaltenden Finanzproblemen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wies darauf hin, dass die aktuellen Zahlen nicht über die weiterhin schwierige Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hinwegtäuschen sollten. „Die guten Zahlen täuschen“, sagte Warken laut Bundesgesundheitsministerium. Der Überschuss im ersten Quartal diene ausschließlich zum Auffüllen der niedrigen Reserven und sei kein Zeichen für eine sich entspannende Finanzsituation in der GKV. „Im Gegenteil: Auch in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 sind die Ausgaben wieder deutlich stärker als die Einnahmen gewachsen.“

Der daraus resultierende Druck auf die Zusatzbeiträge unterstreiche den Handlungsbedarf. „Das erhöht den Druck auf die Zusatzbeiträge mit Blick auf das kommende Jahr und unterstreicht den Handlungsbedarf: Zur Stabilisierung der GKV-Finanzen ist ein Paket aus kurzfristigen Maßnahmen sowie strukturellen Reformen erforderlich“, so Warken. Eine Expertenkommission werde Vorschläge erarbeiten, auf deren Basis die Beitragssätze dauerhaft stabilisiert werden sollen. „Diese Vorschläge sollen deutlich früher vorliegen als im Koalitionsvertrag vorgesehen“, kündigte die Ministerin an. Parallel werde man „zügig“ mit der Erarbeitung von Strukturreformen beginnen, um „die Weichen für eine langfristige Stabilisierung der GKV-Finanzen zu stellen“.

Entwicklung der Einnahmen, Ausgaben und Zusatzbeiträge

Den Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 88,3 Milliarden Euro standen im ersten Quartal Ausgaben von 86,5 Milliarden Euro gegenüber. Die Ausgaben für Leistungen und Verwaltungskosten stiegen bei einem leichten Anstieg der Versichertenzahlen um 0,1 Prozent um 7,8 Prozent an. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der Krankenkassen lag Ende März bei 2,92 Prozent und damit deutlich über dem Ende Oktober 2024 bekanntgegebenen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für das Jahr 2025 von 2,5 Prozent.

Die Finanzentwicklung der verschiedenen Krankenkassenarten zeigte sich unterschiedlich: Die Ersatzkassen erzielten einen Überschuss von 755 Millionen Euro, die Ortskrankenkassen von 460 Millionen Euro, die Betriebskrankenkassen von 287 Millionen Euro, die Innungskrankenkassen von 191 Millionen Euro und die Knappschaft von 144 Millionen Euro. Die nicht am Risikostrukturausgleich teilnehmende Landwirtschaftliche Krankenkasse verbuchte einen Überschuss von 5 Millionen Euro.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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