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Startseite Deutschland & die WeltKonsumklima stagniert: Deutsche sparen trotz besserer Aussichten
Deutschland & die Welt

Konsumklima stagniert: Deutsche sparen trotz besserer Aussichten

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. Juni 2025
Foto: dts
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Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Juni uneinheitlich. Während sich die Konjunktur- und Einkommenserwartungen verbessern, bleibt die Anschaffungsneigung nahezu unverändert, und die Sparneigung nimmt deutlich zu. Das ergibt das am Donnerstag veröffentlichte GfK-Konsumklima, das für Juli 2025 einen leichten Rückgang prognostiziert. Besonders die gestiegene Sparneigung bremst die Erholung der Konsumlaune.

GfK-Konsumklima: Leichter Rückgang erwartet

Der Konsumklima-Indikator prognostiziert für Juli 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -20,0 Zähler) einen leichten Rückgang um 0,3 Zähler auf -20,3 Punkte. Nach Angaben der GfK und des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) verhindere vor allem eine steigende Sparneigung, dass das Konsumklima seine Erholung fortsetzen könne. Der Sparindikator steigt im Juni um 3,9 Zähler und erreicht mit aktuell 13,9 Punkten den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr. Im April 2024 lag er bei 14,9 Zählern.

Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM, erklärte laut GfK: „Nach zuvor drei Anstiegen in Folge muss das Konsumklima damit wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen.“ Weiter sagte er: „Dafür ist vor allem die gestiegene Sparneigung verantwortlich, die die positiven Impulse durch verbesserte Einkommensaussichten derzeit konterkariert. Eine hohe Sparneigung der Konsumenten ist auch Ausdruck ihrer anhaltenden Verunsicherung und damit fehlender Planungssicherheit. Letztere ist für die Konsumenten vor allem für größere Anschaffungen bzw. Ausgaben entscheidend. Deshalb muss auch die Anschaffungsneigung in diesem Monat kleine Einbußen hinnehmen.“

Einkommenserwartung im Aufwind

Die Einkommensaussichten der deutschen Verbraucher bleiben laut GfK auch im Juni klar auf Erholungskurs. Der Einkommensindikator steigt zum vierten Mal in Folge und erreicht nach einem Plus von 2,4 Zählern einen Wert von 12,8 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich damit ein Plus von 4,6 Punkten.

Diese optimistischen Aussichten hinsichtlich der finanziellen Einkommensentwicklung stützen sich laut GfK auf die zuletzt guten Tarifabschlüsse, etwa im öffentlichen Dienst, sowie auf eine moderate Inflationsrate. Dies führe zu realen Kaufkraftzuwächsen für einen großen Teil der Beschäftigten. Auch Rentner sollen profitieren: Ihre gesetzlichen Altersbezüge steigen zum 1. Juli 2025 um 3,74 Prozent.

Anschaffungsneigung bleibt schwach

Im Gegensatz zu den verbesserten Einkommensaussichten bleibt die Anschaffungsneigung im Juni laut Angaben der Marktforscher verhalten. Der Indikator steigt zwar leicht um 0,2 Zähler, weist aber weiterhin nur -6,2 Punkte auf.

Damit kann die Anschaffungsneigung den zweiten Monat in Folge nicht von dem deutlichen Anstieg der Einkommenserwartung profitieren. Die GfK erklärte, die Verunsicherung durch die nach wie vor unberechenbare Politik der US-Regierung, insbesondere hinsichtlich der Zoll- und Handelspolitik, lasse die deutschen Verbraucher zurückhaltend bleiben und abwarten.

Konjunkturerwartungen auf höchstem Stand seit Kriegsbeginn

Laut GfK verstärkten sich aus Sicht der Verbraucher die Signale für eine Erholung der deutschen Wirtschaft in den kommenden Monaten. Der Konjunkturindikator legte um sieben Zähler zu und erreicht nun 20,1 Punkte – der höchste Wert seit Ausbruch des Ukraine-Krieges. Im Februar 2022 wurden 24,1 Punkte gemessen.

Viele Konsumenten rechnen offenbar damit, dass sich die Konjunktur im weiteren Jahresverlauf 2025 erholen wird. Dieser Optimismus wird durch die jüngsten Konjunkturprognosen der wichtigsten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute gestützt, die für dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von etwa 0,3 Prozent für möglich halten. Der wachsende Optimismus basiert vor allem auf den verabschiedeten Konjunkturpaketen für Verteidigung und Infrastruktur, deren Wirkung laut GfK bereits in der zweiten Jahreshälfte 2025 zu spüren sein soll.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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