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Startseite Aktuell68. Wissenschaftlicher Kongress des BVÖGD in der OsnabrückHalle
AktuellOsnabrückWirtschaft

68. Wissenschaftlicher Kongress des BVÖGD in der OsnabrückHalle

von Sophie Scherler 27. April 2018
von Sophie Scherler 27. April 2018
Proteste vor der OsnabrückHalle
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Vom 26. Bis zum 28. April findet in der OsnabrückHalle der 68. Kongress des „Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes“ (BVÖGD) sowie der Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes statt. Unter dem Motto „Jetzt erst recht!“ protestieren die rund 700 Teilnehmer für bessere Bezahlung und diskutieren über die aktuellen Themen und Herausforderungen des Öffentlichen Gesundheitswesens.

Der „Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes“ wurde 1950 als Dachverband gegründet und vertritt alle Landesverbände. Die Aufgaben der Mitglieder sind sehr vielfältig und werden den meisten Menschen erst bewusst, wenn sie nicht mehr ausgeübt werden könne. Die Gesundheitsdienste sind zum Beispiel für sauberes Trinkwasser, Untersuchungen auf ansteckende Infektionskrankheiten in der Bevölkerung, aber auch für die Kariesprophylaxe in Kindergärten zuständig.

Kein Nachwuchs für den Öffentlichen Gesundheitsdienst

„Der Öffentliche Gesundheitsdienst blutet aus“ sagt Dr. Ute Teichert, Vorsitzende des BVÖG. „Wir bekommen keinen Nachwuchs mehr, das wird dazu führen, dass Aufgaben nicht mehr wahrgenommen werden“. Hauptverantwortlich dafür sei die mangelnde Bezahlung der Mitarbeiter. Sie werden nach Tarifen des Öffentlichen Dienstes bezahlt, was bei einem Wechsel eine Gehaltseinbuße von mehr als 1000€ im Monat bedeuten kann. Beim Werben um qualifizierten Nachwuchs sieht sich der BVÖG deswegen nahezu chancenlos. Ein weiteres Problem sei der fehlende Kontakt zu den Studenten, erklärt Dr. Gerhard Bojara, Leiter des Gesundheitsdienstes Osnabrück: „Zum einen ist es schwer die Studenten bereits während des Studiums anzusprechen, weil es kaum Lehrstühle für Öffentliches Gesundheitswesen gibt, zum anderen braucht man, um Sachverhalte beurteilen zu können, ein gewisses Maß an Berufserfahrung, deswegen kommen die meisten erst nach Jahren in diesen Bereich.“

Herausforderungen für die Zukunft

Der Fachkräftemangel ist wohl die größte Herausforderung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Bereits heute sind viele Stellen unbesetzt, wie viele genau kann nicht genau ermittelt werden, da vom Bund aus keine Erhebungen durchgeführt werden. Der Abbau der Stellen ist ebenfalls problematisch, denn in den letzten 15 Jahren wurden mehr als 30% der Stellen im Öffentlichen Gesundheitsdienst gestrichen. Das führt dazu, dass viele Gesundheitsämter ihre vielfältigen Extraaufgaben nicht mehr wahrnehmen können. „Wir hier in Osnabrück haben zum Beispiel ein Pilotprojekt gestartet, um den Mangel an Landärzten aufzufangen. Das ist eigentlich nicht unsere Aufgabe, aber für uns wichtig. Auch die Untersuchung und Hilfe für Kinder mit Entwicklungsstörungen wird von uns extra übernommen“ erklärt Bojara.

Was macht den Öffentlichen Gesundheitsdienst attraktiv

Doch bei all den Problemen sehen die Vorsitzende des BVÖGD ihre Berufe trotzdem als attraktiv an. „Wir können besonders im Bereich Work-Life-Balance punkten. Von Teilzeit bis zu Homeoffice hat man alle Möglichkeiten“ berichtet Dr. Ute Teichert. Ein Job im öffentlichen Gesundheitsdienst erweitere auch die Perspektive eines Arztes, ergänzt Dr. Michael Schäfer, Vorsitzender des Bundesverbandes der Zahnärzte des Öffentlichen Dienstes. „Ich war selber erst Zahnarzt in einem Krankenhaus und hatte später eine eigene Praxis. Durch den Wechsel in den öffentlichen Bereich hat sich meine Perspektive erweitert und ich konnte präventiv etwas gegen Probleme unternehmen. Der große Zusammenhang bleibt bei einer eigene Praxis oft verschlossen“.

Weiteres Programm des Kongresses

Am heutigen Donnerstag wird auf dem Kongress die „Johann-Peter-Frank-Medaille“ für besondere Verdienste um den Öffentlichen Gesundheitsdienst verliehen. Sie geht in diesem Jahr an Dr. med. Johannes Donhauser für seine Aufarbeitung des Gesundheitswesen in der Nazizeit.
Am Freitagabend findet außerdem ein „Medical Slam“ in der OsnabrückHalle statt. Innerhalb von 10 Minuten stellen die Teilnehmer ihre Forschungsergebnisse mit viel Witz und Unterhaltung vor. Moderiert wird der Abend von „Tatort-Mediziner“ Joe Bausch und „Tatort-Kommissaren“ Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär. Die Erlöse gehen an ein Hilfsprojekt für Kinder. Karten gibt es online oder direkt an der Abendkasse.

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Sophie Scherler

Sophie Scherler ist seit März 2018 Redakteurin bei der Hasepost, zwischenzeitlich absolvierte Sophie Scherler erfolgreich ein Volontariat bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Seit Herbst 2021 ist sie wieder angestelltes Mitglied unserer Redaktion.

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