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Startseite AktuellKommentar: Nie wieder ist jetzt – heute mehr denn je
AktuellKommentarMeinung & Kolumne

Kommentar: Nie wieder ist jetzt – heute mehr denn je

von Dominik Lapp 27. Januar 2025
von Dominik Lapp 27. Januar 2025
Foto Auschwitz: Nur Yilmaz / Pexels / Canva
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Am 27. Januar gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus. Es ist ein Tag des Erinnerns, der Mahnung und des Mitgefühls. Dieses Datum markiert die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945 durch die Rote Armee, ein Ort, der zum Symbol für die Grausamkeit und Unmenschlichkeit des Holocaust geworden ist.

Ein Kommentar von HASEPOST-Redaktionsleiter Dominik Lapp

Millionen Menschen – Juden, Sinti und Roma, politische Gefangene, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen und viele weitere – wurden durch das nationalsozialistische Regime entrechtet, verfolgt, gefoltert und ermordet. Hinter diesen Zahlen stehen unzählige Einzelschicksale, Leben, die ausgelöscht wurden, und Familien, die zerstört worden sind.

Der Gedenktag mahnt uns heute – genau 80 Jahre nach der Auschwitz-Befreiung – mehr denn je, die Erinnerung wachzuhalten, die Geschichten der Überlebenden zu hören und weiterzutragen, um sicherzustellen, dass solche Gräueltaten nie wieder geschehen können. Es ist unsere Verantwortung, der Verbreitung von Hass, Antisemitismus und Intoleranz in jeglicher Form entgegenzutreten – nicht nur an diesem Tag, sondern jeden Tag.

Neben dem Erinnern ist der heutige Tag auch ein Aufruf, uns der Werte zu besinnen, die die Grundlage einer friedlichen und menschlichen Gesellschaft bilden: Respekt, Mitgefühl, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Gemeinsam müssen wir mehr denn je an einer Zukunft arbeiten, in der niemand mehr aus Gründen seiner Herkunft, Religion, Überzeugung oder Andersartigkeit diskriminiert oder verfolgt wird. Wir müssen unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen wahrnehmen.

Erinnern heißt Handeln – gegen das Vergessen und für eine Welt, in der Menschenwürde unantastbar bleibt. Oder wie es Max Mannheimer einst sagte: „Ihr seid nicht für das verantwortlich, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“


[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie es bis hier ganz unten geschafft haben. Ein paar Zeilen weiter finden Sie noch den obligatorischen Hinweis, dass gekennzeichnete Meinungsbeiträge stets ausschließlich die Meinung des Autors wiedergeben. Aber ich möchte diesem förmlichen Disclaimer noch etwas hinzufügen. Natürlich haben Sie, wie auch ich und jeder andere Leser, eine eigene Meinung. Vielleicht weicht Ihre Meinung fundamental von diesem oder einem anderen bei uns veröffentlichten Kommentar ab, vielleicht stimmen Sie aber auch vollkommen zu oder aber Ihre Meinung ist irgendwo dazwischen. Vielleicht kann ein Kommentar in der Hasepost dabei helfen, neue Gedanken zu denken oder bestehende An- und Einsichten nochmals zu überdenken, dann haben wir und unsere Autoren etwas richtig gemacht und ganz generell zum Denken angeregt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G. Jung)
Bitte denken Sie mehr. Ihr Heiko Pohlmann


Als Kommentar, Kolumne, Meinungsbeitrag oder Satire gekennzeichnete Beiträge geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder, nicht die der gesamten Redaktion.

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Dominik Lapp

Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.

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