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Startseite AktuellKommentar: Die Osnabrücker SPD-Bonzen haben gegen Manuel Gava gewonnen
AktuellKommentarMeinung & KolumneOsnabrück

Kommentar: Die Osnabrücker SPD-Bonzen haben gegen Manuel Gava gewonnen

von Heiko Pohlmann 29. November 2024
von Heiko Pohlmann 29. November 2024
Kommentar zu Manuel Gava / Foto: Lapp
24

Es fällt schwer, keine Sympathien für Manuel Gava zu haben – sofern man nicht zur Nomenklatura der Osnabrücker Sozialdemokratie gehört, die eine bösartige Kampagne gegen den jungen Bundestagsabgeordneten gefahren hat.

Update 02.12.2024: Nachdem Manuel Gava den Konsum von Kokain eingeräumt hat, gibt es einen aktuellen Kommentar zum Thema.

Wie sehr muss es die Osnabrücker Genossen gequält haben, dass ausgerechnet ein junger „Nobody“ es bei der vergangenen Bundestagswahl geschafft hatte, dem konservativen Lokalhelden Mathias Middelberg (CDU) den Wahlkreis abzunehmen. Doch die Retourkutsche der SPD-Bonzen ließ keine ganze Legislaturperiode auf sich warten und war am Ende auch erfolgreich. Manuel Gava verzichtet auf eine erneute Kandidatur für den Bundestag.

Ein Kommentar von Heiko Pohlmann

Wer hätte damit rechnen können, dass sich angesichts eines an der falschen Stelle lächelnden und ohnehin medial kaum vermittelbaren Unions-Kandidaten Armin Laschet im Spätsommer 2021 die Stimmung pünktlich zum Wahltag so sehr zugunsten der SPD wenden würde? Natürlich waren das glückliche Umstände für Manuel Gava, die dem Selfmademan (vom Hauptschulabschluss bis zum Vertriebsleiter-Posten) das Ticket nach Berlin in die Hand legten.

Was danach – vor allem in den vergangenen Wochen – passierte, bietet allerdings Stoff für einen ganzen Roman darüber, wie hässlich Politik sein kann. Gavas Ding war es wohl nicht, bei jeder linken Folklore mit einer roten Fahne voranzumarschieren und den Klassenkampf zu propagieren.
Gava hingegen zog sein Ding durch. Kritisierte in Berlin auch mal Kanzler Scholz und machte keinen großartigen Aufriss darum, dass er sich zuletzt noch für den Verbotsantrag der AfD engagierte – weil er es so richtig fand, nicht weil es die Parteilinie vorgab. Beruflich hatte Gava es bereits außerhalb der Politik zu etwas gebracht und sich bewiesen – er musste aus seinem Selbstverständnis heraus auch deswegen nicht jedes Abstimmungsverhalten in Berlin in Newslettern, auf Parteiversammlungen und in Social Media Postings breittreten. Vielleicht ist das größte Manko von Gava: Im Amt um Aufmerksamkeit zu betteln, war und ist nicht sein Ding.

Ganz offensichtlich passte Gava auch deshalb nicht in die gehobeneren Kreise der Osnabrücker Sozialdemokratie. Aufstieg gilt dort nur, wenn er über zweite Bildungswege, gewerkschaftseigene Bildungswerke und am besten noch von Parteiposten zu Parteiposten geschieht. Aufstieg durch Talent und Leistung sowie ein anständiger Lebenslauf? Ach ja, der Manuel …

Seit dem Sommer soll hinter den rotlackierten Kulissen hektisch nach einem Nachfolger für den Wahlkreis 39 gesucht worden sein. Einzige Voraussetzung: Der Kandidat sollte nicht Manuel Gava sein. Das Ergebnis ist bekannt: Die „Verschwörer“, allen voran Melora Felsch, bis vor wenigen Wochen noch zusammen mit Gava Co-Vorsitzende der Osnabrücker SPD, scheiterten mit ihrem „Putschversuch“.

Nun hat Manuel Gava mit Verweis auf seine angeschlagene Gesundheit die Reißleine gezogen. Wer sich auch nur ein wenig mit in Schüben verlaufenden Autoimmunkrankheiten auskennt, weiß um die verheerenden Auswirkungen von Stress. Und für diesen Stress haben in den vergangenen Wochen diejenigen gesorgt, die nichts unversucht ließen, um Manuel Gava zu diskreditieren, und oft nur schlecht getarnt nahezu alle und jeden, der in der Osnabrücker SPD in Frage kommen könnte, um eine Gegenkandidatur anfragten.
Natürlich macht das gewaltigen Stress, wenn man das aus Berlin mibekommt, was in Osnabrück gerade passiert.

Einen Wahlkampf, auch einen kurzen und heftigen, hätte Manuel Gava sicherlich durchstehen können. Dass er das sehr gelassen und sympathisch durchziehen kann, hat er vor seiner letzten Wahl bewiesen. Derart unter Feuer genommen, wie in den vergangenen Wochen und Monaten, war das nun aber nicht mehr möglich. Einige, die jetzt Krokodilstränen vergießen und gute Besserung, womöglich noch „mit sozialistischen Grüßen“ wünschen, sollten sich die Frage stellen, was sie da angerichtet haben – menschlich und politisch, vor allem aber menschlich!


[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie es bis hier ganz unten geschafft haben. Ein paar Zeilen weiter finden Sie noch den obligatorischen Hinweis, dass gekennzeichnete Meinungsbeiträge stets ausschließlich die Meinung des Autors wiedergeben. Aber ich möchte diesem förmlichen Disclaimer noch etwas hinzufügen. Natürlich haben Sie, wie auch ich und jeder andere Leser, eine eigene Meinung. Vielleicht weicht Ihre Meinung fundamental von diesem oder einem anderen bei uns veröffentlichten Kommentar ab, vielleicht stimmen Sie aber auch vollkommen zu oder aber Ihre Meinung ist „irgendwo dazwischen“. Vielleicht kann ein Kommentar in der Hasepost dabei helfen, neue Gedanken zu denken oder bestehende An- und Einsichten nochmals zu überdenken, dann haben wir und unsere Autoren etwas richtig gemacht und ganz generell zum Denken angeregt. „Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G. Jung)
Bitte denken Sie mehr. Ihr Heiko Pohlmann


Als Kommentar, Kolumne, Meinungsbeitrag oder Satire gekennzeichnete Beiträge geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder, nicht die der gesamten Redaktion.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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