Der Komet C/2025 R3 ist derzeit am Morgenhimmel zu sehen. Was Sie beachten müssen.
In den frühen Morgenstunden bietet sich derzeit ein besonderes Schauspiel am Himmel: Der Komet C/2025 R3, auch bekannt als PANSTARRS, ist mit einem Fernglas zu beobachten. Wie der Spiegel berichtet, lässt sich der Komet bei klarer Sicht in den Morgenstunden sehen. Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde (VdS), erklärt, dass der Komet etwa 90 Minuten vor Sonnenaufgang flach über dem östlichen Horizont zu erkennen ist. Ein Fernglas reicht aus, um den Kometen zu sehen, der wie ein unscharfer Stern mit einem möglichen Schweif erscheint. Der Komet C/2025 R3 nähert sich der Erde ungewöhnlich nah. Am 26.
Neuer Komet C/2025 R3 rückt in den Fokus
April wird er seinen erdnächsten Punkt erreichen, wie t-online berichtet. Allerdings wird er zu diesem Zeitpunkt in Deutschland nicht mehr sichtbar sein. Die Sichtbarkeit des Kometen wird von Tag zu Tag schlechter, da er sich der Sonne nähert. Dennoch sollte er am Wochenende und zu Beginn der folgenden Woche noch zu sehen sein. Der Komet C/2025 R3 rückt in den Fokus, nachdem der Komet MAPS bei seiner Annäherung an die Sonne zerbrochen ist. MAPS, der als ‚Komet des Jahres‘ gehandelt wurde, konnte die große Nähe zur Sonne nicht überstehen und zerfiel zu Staub, wie der Soester Anzeiger berichtet.
PANSTARRS erreicht hellsten Punkt Ende April
PANSTARRS bleibt auf seiner Flugbahn deutlich weiter von der Sonne entfernt und erreicht am 20. April sein Perihel in einem Abstand von 76 Millionen Kilometern zur Sonne. Am 27. April wird er seinen erdnächsten Punkt erreichen und am hellsten sein. Die Helligkeit des Kometen könnte stark schwanken, sodass er entweder ein Fernglasobjekt bleibt oder sogar mit bloßem Auge sichtbar wird. Um den Kometen zu beobachten, müssen Interessierte früh aufstehen, da er vor Sonnenaufgang am Himmel zu sehen ist.
Frühe Beobachtung erhöht Chancen auf Sichtbarkeit
Fachleute empfehlen, bereits jetzt etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang nach dem Kometen Ausschau zu halten. Die Beobachtungsbedingungen sind derzeit günstig, da am 17. April Neumond ist und der Himmel relativ dunkel bleibt. Ein Effekt namens ‚Vorwärtsstreuung‘ könnte zudem dazu beitragen, dass der Schweif des Kometen hell leuchtet. Wie genau sich der Komet entwickeln wird, bleibt abzuwarten, doch fest steht, dass er rund um seinen erd- und sonnennächsten Punkt nicht mehr am Himmel zu sehen sein wird.
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