Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sieht bei der Schließung der Milliardenlücken im Bundeshaushalt erste Fortschritte, warnt jedoch vor der Dimension der anstehenden Aufgabe. Während die Ressorts bereits Einsparvorgaben erfüllen, bleibt die Finanzierungslücke in den kommenden Jahren enorm.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sieht seine Sparvorgaben in den Ministerien grundsätzlich erfüllt. Wie Klingbeil dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" sagte, halten sich die Ressorts an seine Forderung, in ihren Etats ein Prozent der Ausgaben zu kürzen.
Einsparziel der Ressorts erreicht
"Wir erreichen das Ziel. Aber die fünf Milliarden Euro, die zusammenkommen, helfen uns natürlich nicht, die riesigen Haushaltslöcher zu schließen", erklärte Klingbeil dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Die bisher erreichten Einsparungen seien lediglich ein erster Schritt. "Das war nur eine Aufwärmübung. Jetzt geht es an die großen Reformen", sagte Klingbeil dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Milliardenlücke im Bundeshaushalt
Im Bund klafft in den Jahren 2027 bis 2029 ein Loch von insgesamt rund 130 Milliarden Euro.
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