Der Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), Jens Südekum, hat das bevorstehende Ausscheiden der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier aus dem Sachverständigenrat scharf kritisiert. Er würdigte ihre Rolle als „Top-Wissenschaftlerin“ und warnte vor negativen Signalen für die Wissenschaft. Zugleich wurde bekannt, dass Bundeswirtschaftsministerium und Kanzleramt laut einem Medienbericht die Verlängerung ihrer Amtszeit blockieren.
Kritik an Aus für Malmendier
Jens Südekum
Der Ökonomie-Professor an der Universität Düsseldorf erinnerte an die Umstände ihrer Berufung. „Vor ihrer Berufung 2022 gab es viel politisches Gezerre und eine lange Vakanz im Sachverständigenrat. Es war damals ein großer Coup, dass es gelang, eine Top-Wissenschaftlerin vom Kaliber Malmendiers zu berufen“, sagte Südekum der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).
Rolle im Sachverständigenrat
Südekum hob in der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe) besonders Malmendiers fachliche Beiträge hervor: „Sie brachte einen frischen und vor allem akademisch fundierten Blick von außen in die Debatte ein, schrieb zum Beispiel das Konzept für die Frühstartrente.“
Der Ökonom warnte zugleich vor möglichen Folgen eines abrupten Endes ihres Mandats. „Dass ihre Mitarbeit im Sachverständigenrat jetzt so abrupt enden könnte, sendet kein gutes Signal in die Wissenschaft“, sagte Südekum der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).
Blockade der Vertragsverlängerung
Bundeswirtschaftsministerium und Kanzleramt blockieren laut „Handelsblatt“ die Verlängerung von Malmendiers Amtszeit.
✨ mit KI bearbeitet