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Startseite Deutschland & die WeltKinderärzte-Mangel betrifft zunehmend auch deutsche Großstädte
Deutschland & die Welt

Kinderärzte-Mangel betrifft zunehmend auch deutsche Großstädte

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. Juli 2025
Foto: dts
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Die kinderärztliche Versorgung in Deutschland ist angespannt und betrifft zunehmend auch große Städte. Laut einer aktuellen Analyse des Vergleichsportals Verivox, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten, ist das Verhältnis von Kindern zu niedergelassenen Kinderärzten in vielen deutschen Großstädten deutlich schlechter als im Durchschnitt.

Deutliche Unterschiede zwischen den Städten

In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern kommen im Schnitt 1.270 Kinder und Jugendliche auf einen niedergelassenen Kinderarzt, wie die Verivox-Analyse zeigt. Besonders schlecht ist die Versorgung demnach in Recklinghausen: Hier betreut ein Kinderarzt im Schnitt 2.752 Kinder, was 117 Prozent über dem bundesweiten Großstadt-Durchschnitt liegt. Kein anderer Ort dieser Größenordnung schneidet schlechter ab. Auch weitere Städte im Ruhrgebiet weisen hohe Werte auf: In Hamm liegt das Verhältnis laut Verivox bei 2.312, in Oberhausen bei 2.114 und in Gelsenkirchen bei 2.111 Kindern pro niedergelassenem Kinderarzt.

Besserstellung in einigen Städten

Im Gegensatz dazu zeigt sich in anderen Großstädten ein deutlich besseres Bild. Am besten versorgt sind Kinder und Jugendliche laut Verivox-Analyse in Würzburg, wo ein Kinderarzt auf 732 unter 16-Jährige kommt – das sind 42 Prozent weniger als im bundesweiten Großstadt-Durchschnitt. Auch in Kaiserslautern (738), Halle an der Saale (759), Rostock (761) und Erlangen (795) ist die kinderärztliche Versorgung überdurchschnittlich gut.

Vier Millionenstädte im Vergleich

Unter den vier deutschen Millionenstädten schneidet Köln mit 1.155 Kindern pro Kinderarzt am besten ab. Es folgen München mit 1.178 und Hamburg mit 1.221 Kindern je niedergelassenem Kinderarzt. Schlusslicht unter den Millionenstädten bleibt Berlin mit 1.363 Kindern pro Kinderarzt.

Veraltete Bedarfsplanung und hohe Belastung

Für die Berechnung zog Verivox die Zahl der in Großstädten niedergelassenen Kinderärzte aus der Arzt- und Psychotherapeutensuche beim Patientenservice „116117“, dem Portal der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, heran. Die Bevölkerungszahlen der unter 16-Jährigen stammen laut Verivox aus dem Zensus 2022.

Tanja Brunnert, Sprecherin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), erklärte den Funke-Zeitungen: „Normalerweise sieht die Bedarfsplanung vor, dass pro 1.000 bis 1.500 einwohnende Kinder und Jugendliche ein niedergelassener Kinderarzt oder eine Kinderärztin tätig sein sollte.“ Diese Vorgabe sei jedoch nicht mehr zeitgemäß. „Leider stammt die Bedarfsplanung aus den frühen 1970er Jahren und seitdem hat sich in den Praxen doch einiges verändert: mehr Vorsorgeuntersuchung und Impfungen pro Kind, andere Erkrankungen, viel mehr ambulante Behandlungen als damals und weniger stationäre Abklärungen.“

Zudem wies Tanja Brunnert darauf hin: „Wenn in einzelnen Städten zusätzlich aus Altersgründen freiwerdende Sitze nicht besetzt werden könnten, müssten die anderen Praxen deren Patienten mitbetreuen. Dies führt zu unzumutbar hohen Versorgungszahlen.“ Der BVKJ fordert deshalb eine bessere Ausstattung der bestehenden Praxen, etwa durch eine Ausweitung der Weiterbildungsförderung analog zur Allgemeinmedizin sowie bessere Rahmenbedingungen für moderne Versorgungsmodelle.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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