Sport lehrt Kindern wichtige Kompetenzen und ist gleichzeitig essenziell für die Gesundheit. Dennoch haben benachteiligte Kinder oft keinen Zugang zu Sportangeboten – genau da setzt Sport Vernetzt an: Mit der Kick-Off-Veranstaltung ist das Programm auch in Osnabrück. Neben dem Osnabrücker Sportclub (OSC) als Partner wird das Programm von Sportjugend Niedersachsen, OsnaBRÜCKE, LandesSportBund Niedersachsen, ALBA Berlin, der Stiftung der Sparkasse Osnabrück und Stadtsportbund Osnabrück unterstützt.
Sport als Träger bedeutender Werte
Sport bringt nicht nur Bewegung und trägt massiv zu der Gesundheit von Kindern bei, sondern es ist ein bedeutender Teil der Kinderentwicklung. Es bringt ihnen soziale Kontakte, Freundschaft, Teamarbeit, Toleranz und gegenseitigen Respekt näher. „Sport ist Gemeinschaft“, betont Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann. „Hier zählt der Mensch.“ Genau diese Kompetenzen seien auch demokratische Werte, die gefördert werden müssen.
Ein Projekt für Chancengleichheit
Sport Vernetzt bringt damit nicht nur genau diese Werte direkt zu den Kindern, sondern auch Chancengleichheit, um ihnen allen in Verbindung mit Sportvereinen die Möglichkeit zur Bewegung zu ermöglichen. „Ich hätte es mir wahrscheinlich total gewünscht als Kind“, so in der Begrüßung der Kick-Off-Veranstaltung.
Janin Hoeft von Sportjugend Niedersachsen begleitet Sport Vernetzt und erzählt, dass das Projekt 2023 entstand und dafür Institutionen wie Stadt, Kommunen und Sportverein gemeinsam auftreten mussten. „Ohne die ganzen engagierten Menschen wären wir gar nicht zusammengekommen“, bedankt sie sich insbesondere bei den ehrenamtlich Engagierten. Bürgermeisterin Westermann zeigt dabei Interesse daran, allen Kindern im Ganztag Sport zu ermöglichen.
Kinder zeigen sich motiviert
In Osnabrück arbeitet Sport Vernetzt bereits mit der Kindertagesstätte St. Johann und mit der Grundschule Rosenplatzschule zusammen. Nach einer aktiven Bewegungs-Demonstration der Kita-Kinder, die Spaß und gute Laune verbreitet, gibt es auch ein interaktives Quiz der Schülerinnen und Schüler, bei dem sich zeigt: Mindestens drei Stunden Bewegung wird Kindern empfohlen. Schulleiter Carsten Böing erklärt, dass das an Kitas einfacher umsetzbar ist als bei Schulen.
OSC hofft auf Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung
Dean Woodburn erzählt, dass der OSC das Angebot direkt ohne konkreten Umsetzungsplan angenommen hat. Sie waren direkt davon überzeugt, sich mit Schulen zu vernetzten. „Es lohnt sich einfach.“ Expertinnen und Experten geben den Sportangeboten dabei eine andere Qualität und er hofft, dass das Projekt die Kinder dazu motiviert, auf der weiterführenden Schule mit dem Sport weiterzumachen. Auch Fiona Stahl vom OSC freut sich über das Projekt und will mehr Angebote schaffen.
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