HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
4,85 Millionen Euro aus dem Landesbauprogramm für die...
Nächtliche Sperrung der Autobahn A30 zwischen Rheine-Nord und...
Wann fällt der Unterricht im Raum Osnabrück aus...
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 16....
Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen...
Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend...
Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellKI für Unternehmen entwickeln: In Osnabrück entsteht bundesweites Zentrum für Agritech
AktuellHochschulenOsnabrück

KI für Unternehmen entwickeln: In Osnabrück entsteht bundesweites Zentrum für Agritech

von PM 1. Februar 2023
von PM 1. Februar 2023
Beim Agro-Technicum an der Hochschule Osnabrück liegen Versuchsfeld, Halle und Laborbereich direkt nebeneinander. / Foto: Hochschule Osnabrück | A. Rogge
14

Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus ganz Europa können künftig in der Region Osnabrück experimentieren und KI-Komponenten in Prototypen validieren, die es zur Marktreife schaffen sollen. Die Osnabrücker spezialisieren sich mit bis zu 10 Millionen Euro auf Agrartechnik im Ackerbau.

Osnabrück gilt längst als Größe bei der Digitalisierung der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion. Jetzt ist es dem Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), der Hochschule Osnabrück und dem Agrotech Valley Forum gelungen, diese Position weiter zu festigen.

Nebel im norddeutschen Tiefland oder Hänge in den Weinbergen im Trentino fordern autonome Helfer in der Landwirtschaft auf unterschiedliche Weise heraus. Die Fragen, die beantwortet werden müssen, damit die Technik für die jeweiligen Anwendungen zum Einsatz kommen kann, werden in Deutschland, Italien und Frankreich fortan in sogenannten “Test and Experimentation Facilities for the Agri-Food Domain” bearbeitet. Mit der europaweiten Förderinitiative agrifoodTEF stellen die Europäische Union und beteiligte Mitgliedsländer führenden Institutionen in den nächsten fünf Jahren dafür bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. In Deutschland wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt.

Forschende überblicken den Versuchsaufbau im Projekt AI-TEST-FIELD auf Gut Arenshorst bei Osnabrück. / Foto: DFKI, Annemarie Popp

Forschende überblicken den Versuchsaufbau im Projekt AI-TEST-FIELD auf Gut Arenshorst bei Osnabrück. / Foto: DFKI, Annemarie Popp

Jedes der Länder widmet sich seit Jahresbeginn einem Thema aus Landwirtschaft und Technologie. In dem Rahmen bauen sie die Infrastruktur auf, die man bei der Entwicklung von funktionstüchtigen Produkten benötigt: Beratung, Datensätze, Software, Hardware und Maschinen, Referenzimplementierungen zur Zertifizierung sowie Versuchsräume in Instituten und auf landwirtschaftlichen Betrieben.

Aus dem Labor in die Natur

„Die Grundlagen sind weit erforscht. In agrifoodTEF betrachten wir den letzten wichtigen Schritt in der Transferkette der Technologie hin zu KI-basierter Agri-Food-Technik in der Praxis“, erklärt Prof. Dr. Joachim Hertzberg, Leiter des Forschungsbereichs Planbasierte Robotersteuerung des DFKI in Niedersachsen. „Maschinen und deren Komponenten können bei uns in der echten Welt, auf dem Feld, mit allem, was dort auf sie einwirkt, getestet und gehärtet werden.“

Feldversuche der Hochschule auf Hof Langsenkamp bei Osnabrück / Foto: DFKI, Annemarie Popp

Feldversuche der Hochschule auf Hof Langsenkamp bei Osnabrück / Foto: DFKI, Annemarie Popp

Firmen und Forschende können mit eigenen Ideen auf die drei Osnabrücker Partner zukommen und die für sie passenden Umgebungen gestalten oder auf existierende Infrastruktur in Osnabrück zurückgreifen. Das DFKI und die Hochschule Osnabrück gehen in einem laufenden Projekt beispielsweise der Frage nach, wie autonome Landmaschinen ihre Umgebung zuverlässig erfassen können und haben dafür auf einem Gutshof ein Testfeld aufgebaut.

Agro-Technicum am Westerberg

An der Hochschule ist außerdem das Agro-Technicum angesiedelt. Dabei handelt es sich um eine mehr als 500 Quadratmeter große Halle mit großem Laborbereich und angrenzendem Versuchsfeld. Innerhalb von zwei Minuten können dort Landmaschinen und Agrarroboter nach draußen gefahren werden, um sie unter realistischen Bedingungen zu testen. Auch Langzeit-Versuche autonomer Systeme sind möglich. „In den vergangenen Jahren sind in Osnabrück – auch durch die gute Kooperation zwischen Hochschule, DFKI, Agrotech Valley Forum und dem Land Niedersachsen – erstklassige Bedingungen für die Arbeit an intelligenten Agrarsystemen entstanden“, sagt Prof. Dr. Stefan Stiene von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik. „Dass aus unserer Forschung reale Produkte entstehen, die dem Landwirt einen wirklichen Nutzen bringen, war immer ein großes Thema. Jetzt werden wir die vorhandene Infrastruktur erweitern und bekommen noch mehr Möglichkeiten, KI und Robotik in Anwendungen zu überführen.“

Heutige Anforderungen mit KI lösen

Der Bedarf in der Wirtschaft nach KI- und Robotik-Lösungen für die Land- und Ernährungswirtschaft sei groß, erklärt Dr. Henning Müller, Vorsitzender des Agrotech Valley Forum e. V.. Ohne KI in den Produkten werde es in Zukunft immer schwieriger werden, die vielen Anforderungen zu erfüllen, die Kunden, Gesellschaft und Politik zum Beispiel in Form des EU-Green-Deals stellen. „Auch in der Tierproduktion und der Lebensmittelverarbeitung wird das Interesse an KI steigen. agrifoodTEF erleichtert den notwendigen Zugriff auf Daten und Kompetenzen und kann so dazu beitragen, KI-gestützte Agrartechnik in Deutschland und Europa zu verbessern oder neue entstehen zu lassen“, weiß Müller.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
PM

Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

vorheriger Artikel
Gute Nachricht des Tages: Neue „Toilette für alle“ im Osnabrücker StadtGalerie Café
nächster Artikel
Karlsruhe kippt Polizeigesetz in Mecklenburg-Vorpommern

das könnte Sie auch interessieren

4,85 Millionen Euro aus dem Landesbauprogramm für die...

16. Februar 2026

Nächtliche Sperrung der Autobahn A30 zwischen Rheine-Nord und...

16. Februar 2026

Wann fällt der Unterricht im Raum Osnabrück aus...

16. Februar 2026

Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 16....

16. Februar 2026

Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen...

15. Februar 2026

Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend...

15. Februar 2026

Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...

15. Februar 2026

Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...

15. Februar 2026

Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...

15. Februar 2026

Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...

15. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • 4,85 Millionen Euro aus dem Landesbauprogramm für die Region Osnabrück

    16. Februar 2026
  • Gewerkschaft fordert Deutschlandticket mit Foto zur Erhöhung der Sicherheit

    16. Februar 2026
  • Wohnungsbau-Stimmung steigt leicht – Baubranche bleibt in Warteschleife

    16. Februar 2026
  • Nächtliche Sperrung der Autobahn A30 zwischen Rheine-Nord und Lotte

    16. Februar 2026
  • SPD-Spitzenkandidat Krach fordert mehr Bundesmittel für Berlin

    16. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3