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Startseite Aktuell„Kein Ort für Kinder!“ – Ausstellung zeigt den Alltag geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Lagern
AktuellKulturOsnabrück

„Kein Ort für Kinder!“ – Ausstellung zeigt den Alltag geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Lagern

von Hannah Meiners 23. Oktober 2025
von Hannah Meiners 23. Oktober 2025
Ausstellung "Kein Ort für Kinder!" / Foto: Hannah Meiners
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Die Wanderausstellung „Kein Ort für Kinder!“ von Terre des Hommes macht auf die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen aufmerksam. Vom 24. bis 30. Oktober 2025 ist sie in den Räumen der Exil bewegt gGmbH, Möserstraße 36 in Osnabrück, zu sehen.

Bildunterschrift: Die Ausstellung „Kein Ort für Kinder!“ von Terre des Hommes wird bei Exil in der Möserstraße 36 gezeigt. v.l.n.r.: Sara Josef, Geschäftsführung Exil, Ralf Hellige, Sparkassensiftung, Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher Terre des Hommes, Deborah Berndt, FreiZeit für junge Geflüchtete.

Eigene Fotos von Kindern aus Bramsche-Hesepe

Ein Teil der Ausstellung entstand in Kooperation mit Exil e.V. und dem Projekt „FreiZeit für junge Geflüchtete“. Während der Corona-Pandemie erhielten Kinder und Jugendliche aus der Erstaufnahmeeinrichtung Bramsche-Hesepe Einwegkameras, um ihren Alltag festzuhalten. Die entstandenen Fotos zeigen den Blick der Kinder auf ihr Leben zwischen Enge, Zäunen und eingeschränkten Möglichkeiten.

„Wir wollen mit der Ausstellung die Augen dafür öffnen, dass auch in Deutschland die Zustände in den Lagern unzumutbar sind. Terre des Hommes hat den Titel für die Ausstellung passend gewählt: Es ist einfach kein Ort für Kinder!“, sagt Sara Josef, Geschäftsführerin von Exil.

Terre des Hommes für Kinderrechte und politische Verantwortung

Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von Terre des Hommes, betont: „Kinder brauchen ein kindgerechtes Umfeld, in dem sie spielen können und Freizeit haben. Sie brauchen keine haftähnlichen Zustände wie in diesen Lagern.“
Er verweist auf die UN-Kinderrechtskonvention, die in Artikel 22 den Schutz von Flüchtlingskindern festschreibt: „Jeder dritte Asylantrag war 2024 von einem Kind. Das sind bei rund 250.800 Asylanträgen 83.600 Kinder. Mit der Ausstellung zeigen wir die Lebensbedingungen für zigtausende Kinder, die vergessen werden.“

Einblicke in das Aufwachsen auf engstem Raum: Ein Mädchen mit ihrer älteren Schwester in einer Geflüchtetenunterkunft – eine der eindrücklichsten Aufnahmen der Ausstellung „Kein Ort für Kinder!“ von Terre des Hommes. Foto: Max Avdeev

Einblicke in das Aufwachsen auf engstem Raum: Ein Mädchen mit ihrer älteren Schwester in einer Geflüchtetenunterkunft – eine der eindrücklichsten Aufnahmen der Ausstellung „Kein Ort für Kinder!“ von Terre des Hommes. Foto: Max Avdeev

Exil schafft Kindern Freiräume mit FeiZeit

Das Projekt „FreiZeit für junge Geflüchtete“ von Exil ermöglicht Kindern und Jugendlichen seit über 20 Jahren regelmäßige Freizeitaktivitäten außerhalb der Unterkünfte. Während der Pandemie entstand daraus das Fotoprojekt, dessen Ergebnisse nun neben Fotos und Texten über andere deutsche Unterkünfte für Geflüchtete Teil der Ausstellung sind. Außerdem wird das Schicksal unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter beleuchtet.

Ausstellung soll wachrütteln und Augen öffnen

„Es braucht Träger, die Anlaufstellen bieten und Sichtbarkeit schaffen. Politisch wird aktuell mehr über Probleme und Kürzungen gesprochen – wir sehen unsere Aufgabe darin, wachzurütteln. Diese Kinder haben das Recht, Kind zu sein!“, so Josef.

Ermöglicht wird die Präsentation in Osnabrück durch die Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Osnabrück. „Die Ausstellung soll Transparenz schaffen für das, was genau vor unseren Nasen passiert. Wir unterstützen dabei von Herzen gerne finanziell“, erklärt Ralf Hellige, Vertreter der Stiftung.

Ausstellung bei Exil in Osnabrück

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 24. Oktober, für die Öffentlichkeit eröffnet und ist bis zum 30. Oktober 2025 in der Möserstraße 36 zu sehen.
Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr sowie samstags von 14 bis 16 Uhr. Im Anschluss wird sie auch für Schulklassen zugänglich sein, begleitet durch ein pädagogisches Rahmenprogramm des Projekts „FreiZeit für junge Geflüchtete“.

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Hannah Meiners

Hannah Meiners ist seit Dezember 2023 als Redakteurin im Team der Hasepost. Als Werkstudentin unterstützt die Osnabrückerin neben ihrem Masterstudium Interdisziplinäre Medienwissenschaften an der Uni Bielefeld vor allem in den Bereichen Kultur, Startup-Welt und Stadtentwicklung.

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