Wolfgang Schmidt, Kanzleramtschef der SPD, äußert in einem Interview, dass er sich trotz der langen Zusammenarbeit eine Zukunft ohne Olaf Scholz vorstellen kann. Schmidt betont, dass politische Arbeitsverträge im Bund auf vier Jahre befristet sind, was bei jeder Wahl das Ende einer Zusammenarbeit bedeuten könnte.
Unabhängigkeit in der Politik
Wolfgang Schmidt, Kanzleramtsminister der SPD und enger Vertrauter von Olaf Scholz, gab den Sendern RTL und ntv ein Interview, in dem er über seine politische Zukunft sprach. „Klar, wir sind ja nicht irgendwie siamesische Zwillinge“, sagte Schmidt und machte damit deutlich, dass er sich zwar für die Zusammenarbeit mit Scholz entschieden habe, aufgrund dessen Qualitäten als Politiker. Dennoch sei ihm bewusst, dass in der Politik Arbeitsverträge auf vier Jahre befristet sind und jede Wahl einen Wechsel mit sich bringen könnte.
Unterschiedliche Meinungen
Schmidt betonte weiter, dass er und Scholz nicht immer einer Meinung seien, was jedoch für ihn kein Grund zur Sorge ist. „Scholz habe nicht immer das gemacht, was er selbst für richtig gehalten habe. Das ist natürlich so, dass wir auch immer unterschiedliche Meinungen haben.“ Dieses Aushalten von anderen Meinungen zeichnet laut Schmidt gute Politiker aus. Er sieht darin keine Schwäche, sondern eine Stärke, die den politischen Diskurs belebt und verbessert.
Zusammenarbeit mit Scholz geschätzt
Trotz der Möglichkeit einer politischen Zukunft ohne Scholz, schätzt Schmidt die bisherige Zusammenarbeit sehr. Er ist der Meinung, dass Scholz ein sehr guter Politiker sei, der dem Land gut tue. Die Äußerungen des Kanzleramtsministers zeigen, dass in der Politik, Flexibilität und Offenheit gegenüber Veränderungen essenziell sind.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .