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Startseite Deutschland & die WeltKallas glaubt an 28.000 gefallene russische Soldaten im November
Deutschland & die Welt

Kallas glaubt an 28.000 gefallene russische Soldaten im November

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. November 2025
Kaja Kallas (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die EU-Außenbeauftragte sieht Russland im Ukrainekrieg unter wachsendem wirtschaftlichem und militärischem Druck und hält ein Nachgeben Moskaus in absehbarer Zeit für wahrscheinlich. Sie verweist auf hohe Zinsen, Inflation, drohende Firmenpleiten und steigende Zahlungen an Angehörige Gefallener sowie auf hohe Verluste und wachsende Rüstungsanstrengungen der EU-Staaten.

EU-Außenbeauftragte setzt auf wirtschaftlichen Druck

EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ist zuversichtlich, dass Putin den Ukrainekrieg in absehbarer Zeit aufgeben muss, weil Russland den Kampf, wer länger durchhält, verliert. „Der Krieg wird enden, wenn einer Seite die Mittel ausgehen. Wir müssen sicherstellen, dass das Russland ist“, sagte Kallas dem Tagesspiegel. „Die Kreditzinsen dort liegen heute schon bei 17 Prozent, die Inflation über zehn Prozent. Einem Viertel der Unternehmen droht der Bankrott. Putin wird die Steuern erhöhen müssen, das ist nicht populär. Die Zahlungen an die Familien Gefallener summieren sich“, sagte Kallas dem Tagesspiegel.

Hohe Verluste und steigende Kosten

Kallas geht von hohen russischen Verlusten im Ukrainekrieg aus. „Im September sind 15.000 gefallen, im Oktober 25.000, im November 28.000“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Putin sind die menschlichen Opfer egal, das ist schockierend. Aber die Kosten für Russland steigen gewaltig“, sagte sie dem Tagesspiegel.

Russland veröffentlicht keine offiziellen Zahlen zu Verlusten und Toten im Ukrainekrieg.

Rüstungsinvestitionen der EU und deutsche Zusage

Laut Kallas hat sich die Lage für Russland auch deshalb geändert, weil die EU-Staaten jetzt viel mehr in Rüstung investieren. „Russland hat seit Jahren acht Prozent seines BIP für Militär ausgegeben, die EU-Länder im Schnitt nur etwas über ein Prozent“, sagte Kallas dem Tagesspiegel. Deutschland hat sich zuletzt bereit erklärt, fünf Prozent seines Bruttoinlandsproduktes für Bundeswehr und militärisch relevante Infrastruktur auszugeben.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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