Stellten Fragen zu den Ausbildungsberufen in der Region: Die Spielerinnen des OSC mit IHK-Ausbildungsberaterin Lena Thys (rechts). /Foto: Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim
Die Kabine ist für Fußballmannschaften vertrauter Begegnungsort. Vor und während eines Spiels spielen Motivation und Strategie hier wichtige Rollen. Genau diese Faktoren sind auch bei der Berufswahl sowie der Vorbereitung und Planung des eigenen Berufseinstiegs entscheidend.
Dabei stehen das Aufspüren der eigenen Interessen und Talente ebenso wie Einkommenschancen und Karrieremöglichkeiten im Vordergrund. Diese und weitere Fragen junger Fußballerinnen beantwortete die IHK jetzt in einem „Kabinengespräch“ beim Osnabrücker Sportclub (OSC). „Mit unseren Kabinengesprächen gehen wir dorthin, wo sich junge Menschen in ihrer Freizeit aufhalten. In dieser lockeren Atmosphäre beantworten wir Fragen zum Ausbildungsalltag, zu einzelnen Berufen oder potentiellen Ausbildungsbetrieben in der Region“, erzählt Juliane Hünefeld-Linkermann aus der Leitung des IHK-Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung.
Perspektiven außerhalb des Sports erhalten
„Wir freuen uns sehr, mögliche Berufe und die damit verbundenen Karrieremöglichkeiten in der Region in den Fokus unserer Sportlerinnen und Sportler zu rücken“, ergänzte Sascha Bartsch, OSC-Geschäftsführer. Gerade für junge Nachwuchstalente sei es wichtig, Perspektiven außerhalb des Sports zu erhalten. Die duale Karriere bezeichne schließlich nicht nur das Nebeneinander von betrieblicher Ausbildung und Berufsschule, sondern auch von sportlicher Laufbahn und beruflichem Standbein.
Chancen einer Karriere mit Lehre
IHK-Ausbildungsberaterin Lena Thys stellte beim OSC jetzt der U17 Juniorinnen Fußballmannschaft die mit einer betrieblichen Ausbildung verbundenen
Entwicklungsmöglichkeiten vor. „Für den Berufseinstieg und eine Karriere in der Wirtschaft ist kein Studium nötig. Die duale Ausbildung bietet gute Perspektiven für Schulabgänger, die spannende und zukunftsfähige Arbeitsbereiche suchen, in der Region bleiben und ihr eigenes Geld verdienen möchten“, sagt Thys. Dafür sei jedoch eine praxisnahe Berufsorientierung erforderlich. Hier setzt das „Kabinengespräch“ an.
Vor ihrem Training hätten die Sportlerinnen so die Möglichkeit, sich über den Ausbildungsalltag in bestimmten Berufen und Karrieremöglichkeiten zu informieren. Im Fokus des Kabinengespräches standen die Berufe Sport- und Fitnesskaufmann/- frau, Gestalter/in für visuelles Marketing und Veranstaltungskaufmann/-frau. Am „Kabinengespräch“ interessierte Vereine können sich an die IHK wenden.