Nach der schweren Wahlniederlage der SPD in Baden-Württemberg hat Juso-Chef Philipp Türmer seiner Partei mangelnde Glaubwürdigkeit bescheinigt. In einem Podcast-Interview forderte er eine klarere Ausrichtung auf Arbeit, Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen, um die sozialdemokratische Basis zu sichern.
„Quasi keine Glaubwürdigkeit“ bei Kernthemen
Juso-Bundesvorsitzender Philipp Türmer hat den Sozialdemokraten nach der verheerenden Wahlniederlage in Baden-Württemberg mangelnde Glaubwürdigkeit attestiert. „Wir müssen wieder glaubhaft Partei der Arbeit sein“, sagte Türmer dem Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).
„Wir müssen die Verteilungsfragen, die Gerechtigkeitsfragen, die in dieser Gesellschaft immer drängender werden, wieder viel entschiedener spielen.“ Das sei absolut entscheidend, um die sozialdemokratische Basis zu sichern, sagte er im Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der Funke-Mediengruppe. „Da genießen wir im Moment quasi keine Glaubwürdigkeit.“
„Niederschmetternd und viel schlechter als alle Erwartungen“
Die 5,5 Prozent in Baden-Württemberg nannte Türmer im Gespräch mit dem Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der Funke-Mediengruppe „niederschmetternd und viel schlechter als alle Erwartungen“. Doch dürfe man der Verzweiflung keinen Raum lassen, „weil Verzweiflung bedeutet ja irgendwie, dass man auch in so eine Position der Selbstblockade kommt“, sagte er.
„Ich bin mir sehr sicher, was die Problembeschreibung ist. Ich habe auch eine Vorstellung, wie man aus dieser Lage wieder rauskommt und möchte diese Vorstellung umsetzen und alles dafür tun. Das ist meine Aufgabe als Vorsitzender der Jusos“, sagte Türmer im Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der Funke-Mediengruppe.
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