Als Reaktion auf die stark gestiegenen Spritpreise fordert Juso-Chef Philipp Türmer eine deutliche Entlastung für Pendler. Neben einem Spritpreisdeckel plädiert er für eine Preissenkung beim Deutschlandticket, um vor allem Berufseinsteigende finanziell zu entlasten. Türmer verweist dabei auf frühere Erfahrungen mit günstigen ÖPNV-Tickets und sieht darin einen Schlüssel für mehr gesellschaftliche Teilhabe.
Forderung nach Entlastung für Pendler
Juso-Chef Philipp Türmer fordert als Reaktion auf die stark gestiegenen Spritpreise eine Preissenkung beim Deutschlandticket. Pendler würden gerade von zwei Seiten spüren, "wie teuer der Weg zur Arbeit geworden ist", sagte Türmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
"An der Tankstelle werden sie von Ölkonzernen abgezockt, die die aktuelle Lage schamlos für Extraprofite nutzen. Und wer auf den ÖPNV ausweichen will, findet ein Deutschlandticket vor, das inzwischen wieder deutlich mehr kostet als noch vor einigen Jahren", so Türmer gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Belastung für Auszubildende und Berufseinsteigende
Besonders hart treffe das Auszubildende und alle, die gerade in den Beruf einstiegen, sagte der Vorsitzend der SPD-Jugendorganisation weiter den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Wer gerade erst ins Arbeitsleben startet, lebe von Einstiegslöhnen und Ausbildungsvergütungen und müsse trotzdem jeden Tag zuverlässig zur Arbeit kommen.
"Wir brauchen deshalb beides: einen Spritpreisdeckel, der an der Tankstelle entlastet, und ein deutlich günstigeres Deutschlandticket", so Türmer in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das ist kein Nice-to-have, sondern eine Frage der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilhabe."
Verweis auf Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket
Er verwies in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auf die Erfahrung mit dem 9-Euro-Ticket vor wenigen Jahren. Als das Ticket noch 9 Euro kostete, hätten Millionen Menschen den ÖPNV genutzt, die ihn vorher gemieden haben. "Das war kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Preises, der echte Mobilität für alle ermöglicht", sagte Türmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
"Wir wissen, was funktioniert." Türmer hatte sich zuvor schon für eine Deckelung von Spritpreisen ausgesprochen, wie er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte.
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