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Startseite Deutschland & die WeltJugendforscher fordert Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige
Deutschland & die Welt

Jugendforscher fordert Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. Mai 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. Mai 2025
Junge Leute mit ihren Smartphones / via dts Nachrichtenagentur
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Der Jugendforscher Simon Schnetzer spricht sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren in Deutschland aus und verweist dabei auf aktuelle Umfrageergebnisse sowie die Erfahrungen aus seinen Workshops. Auslöser für seine Forderung ist das australische Vorbild, das strengere Altersgrenzen bei der Social-Media-Nutzung vorsieht.

Jugendforscher fordert Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige

Simon Schnetzer, Jugendforscher, hat sich im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Watson für ein deutschlandweites Verbot von Social Media für unter 16-Jährige nach australischem Vorbild ausgesprochen. „Gerade junge Frauen und psychisch stark belastete Menschen befürworten ein Verbot besonders häufig“, sagte er gegenüber Watson. Aus seiner aktuellen Trendstudie „Jugend in Deutschland 2025“, die am 20. Mai veröffentlicht wird, gehe hervor, dass etwa die Hälfte aller jungen Menschen selbst eine solche Einschränkung unterstütze. „Sie sehen Social Media in jungen Jahren nicht als Chance, sondern als Belastung des Lebens“, betonte Schnetzer im Interview mit Watson.

Belastungen durch Social Media im Alltag Jugendlicher

In den Workshops von Schnetzer berichten Jugendliche nach eigenen Angaben zunehmend von negativen Auswirkungen ihrer Social-Media-Nutzung. Laut Schnetzer handele es sich dabei insbesondere um Mobbing, Schlafentzug und Suchtverhalten. Er erklärte: „Viele Jugendliche verschwinden in anderen Welten, Zwängen und Süchten.“ Die Verantwortung, Kinder und Jugendliche vor diesen Risiken zu schützen, liege bei Eltern, Politik und Plattformbetreibern, so Schnetzer im Gespräch mit Watson.

Kritik an Plattformbetreibern

Schnetzer übt deutliche Kritik an den Betreibern der Social-Media-Plattformen und führt die Problematik auf deren Geschäftsmodelle zurück. Gegenüber Watson erklärte er: „Die Logik der Plattformen fördert die Sucht und Konsumneigung – wer sich was anderes einredet, träumt.“

Alle genannten Aussagen und Einschätzungen von Simon Schnetzer basieren auf Angaben gegenüber dem Nachrichtenportal Watson. Seine vollständige Trendstudie „Jugend in Deutschland 2025“ erscheint am 20. Mai.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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