Drei Tage lang beschäftigten sich mehr als 100 Jugendliche aus ganz Deutschland beim 210. Jugend Presse Kongress in Berlin mit Journalismus, Nachhaltigkeit und Mobilität.
Ein Gastbeitrag von Ruth Katharina Uffmann
Auch die 17-jährige Ruth Katharina Uffmann aus Osnabrück nahm aufgrund ihres Engagements in der Schule, der Kirche und der Betreuung behinderter Kinder an dem Kongress teil.
Austausch mit Fachleuten
Die Jugendlichen zwischen 15 und 21 Jahren diskutierten mit Fachleuten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft über zentrale Zukunftsfragen. Veranstaltet wurde der Kongress von der young leaders GmbH, einem deutschlandweiten, überparteilichen Bildungsnetzwerk.
Besonders beeindruckt war Ruth vom direkten Austausch: „Wir hörten nicht nur Vorträge, sondern kamen bei einer Medienbörse ins Gespräch. Dort erhielten wir interessante Einblicke in die journalistische Arbeit und lernten neue Perspektiven kennen.“
Medienbörse beim Jugend Presse Kongress in Berlin / Foto: young leaders
Nachhaltigkeit und Mobilität
Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Nachhaltigkeit und die Energiewende gestaltet werden können. Das Fazit der Jugendlichen: neue Technologien bieten zwar wichtige Lösungen, müssen aber verständlich erklärt und verantwortungsvoll eingesetzt werden.
Auch nachhaltige Mobilität war ein Thema. Diskutiert wurde unter anderem über Biomasse als Kraftstoff für bereits vorhandene Fahrzeuge sowie über die Zukunft der Bahn und mehr Wettbewerb auf den Schienen. „Unsere gemeinsame Erkenntnis war, dass nachhaltige Mobilität nur funktionieren kann, wenn sie nicht nur klimafreundlich, sondern auch zuverlässig, bezahlbar und alltagstauglich ist“, so die 17-jährige Gymnasiastin.
Informationen kritisch hinterfragen
Auch der Umgang mit Informationen und Fake News spielte eine wichtige Rolle. „Gerade weil KI und Algorithmen immer mächtiger werden, ist es wichtig, nicht alles zu glauben, sondern Nachrichten kritisch zu hinterfragen und verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen“, sagt Ruth.
Ruth Katharina Uffmann aus Osnabrück / Foto: Christof Uffmann
Ihr Fazit: „Der Kongress in Berlin hat mir neue Sichtweisen auf Nachhaltigkeit, Mobilität und Journalismus vermittelt.“ Ihr Tipp für andere engagierte Jugendliche: „Ob Politik, Gesellschaft, Umwelt oder Bildung – bei young leaders kann man seine Perspektiven einbringen und gemeinsam mit anderen Lösungen entwickeln.“
Mehr Infos gibt es online: young-leaders.net