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Startseite AktuellJina-Mahsa-Amini-Platz in Osnabrück eröffnet – Stadt übernimmt Patenschaft für inhaftierte Iranerin
AktuellOsnabrück

Jina-Mahsa-Amini-Platz in Osnabrück eröffnet – Stadt übernimmt Patenschaft für inhaftierte Iranerin

von PM 3. Dezember 2024
von PM 3. Dezember 2024
Jina-Mahsa-Amini-Platz / Foto: Philipp Hülsmann
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Die Stadt Osnabrück hat an der Ecke Jakobstraße/Turmstraße einen Platz nach Jina Mahsa Amini benannt. Bei der Eröffnung durch Oberbürgermeisterin Katharina Pötter wurde Jina Mahsa Amini und allen gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen weltweit gedacht.

Im Anschluss verkündete die Oberbürgermeisterin im Friedenssaal, dass die Friedensstadt Osnabrück als erste Kommune eine HÁWAR.help Patenschaft für eine inhaftierte Iranierin übernehmen wird. Golrokh Iraee ist eine Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin, die immer wieder für ihren Aktivismus im Iran inhaftiert wurde.

Jina Mahsa Amini starb durch Polizeigewalt

Doch zuvor wurde der Platz nach Jina Mahsa Amini benannt. Die kurdische Iranerin wurde infolge ihres gewaltsamen Todes weltbekannt. Sie starb durch Polizeigewalt. Ihr Tod war der Ursprung der im Iran und darüber hinaus um sich greifenden Bewegung „Frau, Leben, Freiheit. „Auch wenn wir heute hier an diesem speziellen Ort den gewaltsamen Tod von Jina Mahsa Amini betrauern und ihr gedenken, so lebt sie in der Bewegung wie auch an den unterschiedlichsten Orten auf der ganzen Welt weiter. Heute ist das Stadtbild Osnabrücks um dieses Andenken reicher geworden.“ so Katharina Pötter.

Im Friedenssaal kamen dann mit Annahita Maghsoodi, die sich stark für die Platzbenennung einsetzte, sowie Mohammad Reza Fadaeebash, Mitbegründer des Vereins DIAR e.V., Stimmen aus der iranischen Community zum aktuellen Geschehen im Iran zu Wort. Dass dort nach wie vor systematisch massive Menschenrechtsverletzungen stattfinden und noch immer viele Engagierte betroffen sind von Verfolgung, Folter und Haft wurde den vielen Teilnehmenden eindrücklich geschildert.

Stadt übernimmt Partnerschaft für inhaftierte Iranerin

Daher verkündete die Oberbürgermeisterin, dass die Friedensstadt Osnabrück als erste Kommune eine HÁWAR.help Patenschaft für eine inhaftierte Iranierin übernehmen wird. Ziel hierbei ist, das Medieninteresse auf ihren Fall zu lenken, so dass dadurch Druck auf das iranische Regime aufgebaut wird. Dies konnte in der Vergangenheit Leben retten und hat zu Freilassungen geführt. Golrokh Iraee ist die Frau, für die Osnabrück nun als Stadt die Patenschaft übernimmt. Sie ist eine Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin, die immer wieder für ihren Aktivismus im Iran inhaftiert wurde.

Nach Ausbruch der „Frau, Leben, Freiheit“-Proteste wurde sie „präventiv“ festgenommen, weil das Regime Angst hatte, sie könnten die Massen mobilisieren. Aber auch aus dem Gefängnis heraus engagiert sich Iraee weiter für Menschenrechte. Sie veröffentlicht Briefe und Statements gegen die Unterdrückung von Frauen sowie ethnischen und religiösen Minderheiten und gegen die Todesstrafe.

Um ein Zeichen der konkreten Unterstützung sowie der internationalen Solidarität zu setzen, übernimmt Osnabrück diese Patenschaft. Dabei ist die Patenschaft verbunden mit einem ganz praktischen Aufruf, an die lokale Zivilgesellschaft, sich einzubringen. Ob Schulklasse oder Kunstprojekt, ob Verein oder Sportgruppe: Alle die mögen, können sich eine Aktion ausdenken, um sich öffentlichkeitswirksam mit dem Thema zu beschäftigen oder Sichtbarkeit für Menschenrechte zu schaffen.

Dabei unterstützt das Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück und kann bei Fragen oder Vorhaben jederzeit kontaktiert werden: Patricia Heller, 05413234441 oder heller@osnabrueck.de

HÁWAR.help e. V. ist eine Menschenrechtsorganisation, die nach dem Völkermord an den Jesiden gegründet wurde und sich gegen Menschenrechtsverletzungen weltweit einsetzt.

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Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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