Im Schuljahr 2024/2025 haben 2,2 Prozent aller Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland eine Klassenstufe wiederholt. Insgesamt waren es 148.100 Schüler, die entweder zuvor nicht versetzt worden waren oder freiwillig wiederholten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Die Quote der Wiederholer blieb damit unverändert gegenüber dem Schuljahr 2023/2024.
Wiederholerquote bleibt bundesweit stabil
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wiederholten im Schuljahr 2024/2025 bundesweit 2,2 Prozent aller Schüler eine Klassenstufe. Diese Quote entspricht exakt dem Wert des vorangegangenen Schuljahres 2023/2024, in dem ebenfalls 2,2 Prozent aller Schüler eine Jahrgangsstufe erneut besuchten. Insgesamt waren im aktuellen Schuljahr 148.100 Schüler betroffen, die entweder wegen Nichtversetzung oder auf freiwilliger Basis wiederholten.
Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen
Mehr als die Hälfte (56,4 Prozent) der Wiederholer im Schuljahr 2024/2025 war männlich, 43,6 Prozent waren weiblich, wie Destatis mitteilte. Entsprechend unterschieden sich die Quoten: Zuletzt wiederholten 2,5 Prozent der Schüler eine Klassenstufe und 1,9 Prozent der Schülerinnen. Der Unterschied fiel damit etwas größer aus als im vorherigen Schuljahr 2023/2024, in dem 2,4 Prozent der Schüler und 2,0 Prozent der Schülerinnen eine Klassenstufe wiederholt hatten.
Deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern
Zwischen den einzelnen Bundesländern zeigen sich teils deutliche Differenzen bei den Wiederholerquoten. Am höchsten war der Anteil in Bayern, wo 3,4 Prozent der Schüler im Schuljahr 2024/2025 eine Klassenstufe wiederholten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete. Eine ebenfalls hohe Quote im Ländervergleich wies Sachsen-Anhalt mit 3,2 Prozent auf. Es folgten Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Thüringen mit einem Wiederholeranteil von jeweils 2,9 Prozent.
In Berlin war der Anteil der Wiederholer mit 0,8 Prozent am niedrigsten. Relativ niedrige Quoten verzeichneten auch Schleswig-Holstein und Hamburg mit jeweils 1,3 Prozent. Ein Grund für die unterschiedlichen Quoten in den Bundesländern sind nach Angaben von Destatis auch unterschiedliche Versetzungsregelungen.
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