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Startseite Deutschland & die WeltJan van Aken fordert Druck für Zweistaatenlösung
Deutschland & die Welt

Jan van Aken fordert Druck für Zweistaatenlösung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. November 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. November 2024
Jan van Aken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Friedensaktivist und Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, drückt seine optimistischen Erwartungen aus, dass die Waffenruhe zwischen Hisbollah und Israel eingehalten wird. Gleichzeitig äußert er Bedenken über potenzielle Eskalationen in Gaza und fordert eine Veränderung der deutschen Unterstützung Israels auf dem Weg zu einer dauerhaften Friedenslösung.

Erwartungen zur Waffenruhe zwischen Hisbollah und Israel

Jan van Aken, bekannte in der RTL- und ntv Sendung „Frühstart“, dass er ein stabiles Verhältnis zwischen Libanon und Israel voraussieht. Er erinnerte daran, dass die Hisbollah bereits vorschlug, das Grenzgebiet zu Israel zu räumen: „Das wichtigste Ziel Israels war, dass die Menschen endlich wieder in die Dörfer im Norden zurückkehren. Die wurden immer beschossen. Das ist jetzt erreicht“, analysierte der Linken-Co-Vorsitzende.

Bedenken über die Situation in Gaza

Van Aken äußerte sich jedoch besorgt über die aktuelle Lage in Gaza: „Wenn die Eskalation in Gaza weitergeht und Israel möglicherweise Teile von Gaza besetzen wird, kann es in der ganzen Region wieder explodieren“, warnte er.

Die Rolle Deutschlands

Der Politiker betonte, dass Deutschland eine wichtige Rolle bei der Förderung einer dauerhaften Friedenslösung spielen könne. Er fordert eine Überprüfung der bedingungslosen Unterstützung der aktuell rechtsextremen Regierung: „Wir müssen sagen: Nur unter bestimmten Bedingungen unterstützen wir euch. Wenn ihr das Völkerrecht einhaltet und endlich zu einer Friedenslösung bereit seid.“

Für die Region, so van Aken, müsse wieder Druck in Richtung einer Zweistaatenlösung aufgebaut werden: „Das muss Deutschland mit anschubsen und die israelische Regierung dahin rücken, wieder anzufangen, über Friedenslösungen nachzudenken.“ Er fügte hinzu, dass beide Seiten, Israelis und Palästinenser, derzeit „einfach nur im Hass verfangen“ seien und diplomatische Gespräche für eine Zweistaatenlösung nötig seien.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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