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Startseite Deutschland & die WeltItalien stoppt vorerst Auslieferung mutmaßlichen Nord-Stream-Drahtziehers
Deutschland & die Welt

Italien stoppt vorerst Auslieferung mutmaßlichen Nord-Stream-Drahtziehers

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. Oktober 2025
Nord Stream 2 Schild / Foto: dts
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Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines soll vorerst nicht von Italien an Deutschland ausgeliefert werden. Der sogenannte Kassationsgerichtshof in Rom hob die Entscheidung der Vorinstanz auf und verwies den Fall an ein weiteres Gremium, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet.

Entscheidung in Rom

Am Mittwoch entschied der sogenannte Kassationsgerichtshof in Rom, dass die Auslieferung des Tatverdächtigen an Deutschland vorerst nicht erfolgt, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Die Entscheidung der Vorinstanz, den Ukrainer an Deutschland auszuliefern, wurde aufgehoben. Der Fall soll nun von einem weiteren Gremium bewertet werden.

Festnahme in Rimini

Der Tatverdächtige war am 21. August in Rimini aufgrund eines europäischen Haftbefehls verhaftet worden. Er soll den Ermittlern zufolge des gemeinschaftlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der verfassungsfeindlichen Sabotage sowie der Zerstörung von Bauwerken dringend verdächtig sein.

Vorwürfe der Bundesanwaltschaft

Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, zu einer Gruppe von Personen gehört zu haben, die im September 2022 nahe der Insel Bornholm Sprengsätze an den Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 platzierte. Für den Transport sollen er und seine Mittäter eine Segelyacht genutzt haben, die von Rostock aus gestartet sei, hieß es. Die Yacht sei zuvor mithilfe gefälschter Ausweispapiere über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden. Die Sprengsätze detonierten am 26. September 2022. Durch die Explosionen wurden beide Pipelines schwer beschädigt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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