HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Osnabrücker Sportclub übernimmt Hortträgerschaft in Hellern, Lüstringen und...
RE 18: Einschränkungen zwischen Wilhelmshaven und Osnabrück Hbf...
Weltfrauentag am 8. März: So viele Frauen suchten...
Tabellenführung verteidigt und wieder zu Null: VfL Osnabrück...
Neue Baustelle am Westerberg bringt Umleitung für Fußgänger...
Moonlight-Sport: Sechs Samstage für mehr Gemeinschaft
Von Social-Media bis hin zur Studienförderung: Sparkasse Bersenbrück...
Trickdiebstahl aus Auto in Wallenhorst
Ausstellung der Osnabrücker Künstlerin Katharina Stöber im Kreishaus
150 Jahre Bürgerpark: Ein Jubiläumsjahr für Osnabrücks ältesten...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltIsraels Außenminister weist Kritik an Gaza-Politik zurück
Deutschland & die Welt

Israels Außenminister weist Kritik an Gaza-Politik zurück

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. Juli 2025
Israelische Fahne an der Knesset (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
21

Nach dem Ausbleiben israelischer Kooperation mit der UN bei Hilfslieferungen nach Gaza hat Außenminister Gideon Saar vor einseitiger Kritik an Israel gewarnt. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ äußerte Saar scharfe Vorwürfe gegen internationale Staaten und die Hamas und hob Deutschlands Haltung als rational hervor.

Warnung vor internationaler Kritik

Israels Außenminister Gideon Saar reagierte am Donnerstag gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auf die ausbleibende Umsetzung der Vorgaben des Internationalen Gerichtshofs zur Ermöglichung von Hilfslieferungen nach Gaza. Er kritisierte insbesondere ein von mehr als 20 Staaten unterzeichnetes Statement zum Ende des Krieges in Gaza. „Das einseitig gegen Israel gerichtete Statement von mehr als 20 Staaten, den Krieg in Gaza zu beenden, das Deutschland glücklicherweise nicht unterzeichnet hat, war kolossal schädlich für die Verhandlungen“, sagte Saar laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“. Die Erklärung hatte sowohl die israelische Regierung kritisiert als auch die Hamas zur Freilassung der Geiseln aufgefordert.

Saar führte weiter aus, die Position der Hamas habe sich nach der Erklärung verhärtet, wodurch die Verhandlungen zu einem Waffenstillstand in Doha gescheitert seien. „Deutschland ist das einzige führende Land, das noch rational handelt“, betonte Saar mit Blick auf die Haltung anderer EU-Staaten.

Humanitäre Krise und Schuldzuweisungen

Außenminister Gideon Saar wies die Verantwortung für die kritische Lage im Gazastreifen der Hamas zu. „Die Behauptung, Israel sei dafür verantwortlich, ist eine Lüge. Wir arbeiten unter schwierigen Umständen sehr hart daran, humanitäre Hilfe zu ermöglichen“, sagte Saar. Er erklärte weiter, die Hamas plündere UN-Hilfslieferungen und nutze diese Ressourcen, um neue Terroristen zu rekrutieren und den Krieg fortzusetzen. Nach einem Bericht der „New York Times“ unter Berufung auf Führungskräfte des israelischen Militärs gebe es jedoch keine Beweise dafür, dass die Hamas systematisch UN-Hilfsgüter in Gaza entwendet.

Laut Experten sind derzeit täglich mindestens 500 Lastwagen mit Hilfslieferungen für Gaza erforderlich, tatsächlich seien es in den vergangenen Wochen jedoch nur etwa 70 pro Tag gewesen.

Saar behauptete zudem, die internationale Aufmerksamkeit für die humanitäre Lage in Gaza sei auf antiisraelische Haltungen zurückzuführen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe mit seiner Aussage, Israel erledige die „Drecksarbeit“ für die Welt, „Recht gehabt“. Saar stellte klar: „Wir lassen uns nicht mit Sanktionen einschüchtern, oder davon, einen zukünftigen palästinensischen Staat anzuerkennen.“

Aktuellen Angaben zufolge erleben in Gaza derzeit 469.500 Menschen eine Hungersnot auf der höchsten Stufe der IPC-Skala zur Einstufung der Ernährungssicherheit. Weltweit gibt es mehr von einer Hungersnot der Stufe 5 betroffene Menschen nur im Sudan, wo 637.234 Menschen betroffen sind.

Politische Positionen zu Westjordanland und Palästina

Mit Blick auf das Westjordanland bezeichnete Außenminister Gideon Saar dieses nicht als besetztes Gebiet, sondern sprach von „umstrittenen Gebieten“. Ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs hatte 2024 festgestellt, dass die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland eine völkerrechtswidrige Annexion darstelle.

Zur Debatte um eine Zweistaatenlösung äußerte Saar sich nicht eindeutig ablehnend, sagte jedoch: „Aber jeder, der die Realität versteht, wird klar erkennen, dass ein palästinensischer Staat, der heute gegründet wird, ein dschihadistischer Terrorstaat inmitten unseres Kernlandes sein wird.“

Saar erklärte zudem, Israel plane nicht, im Gazastreifen zu regieren oder Palästinenser gegen ihren Willen auszuweisen. Er sei jedoch überzeugt, dass viele Palästinenser das Land verlassen wollten. „Wir haben die Pflicht, ihnen dies zu ermöglichen.“ Israel werde den Krieg fortsetzen, bis alle Geiseln zurückgebracht und die Hamas vernichtet sei.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Gehweg wird zum Hindernis-Parcours: E-Scooter-Chaos am Raiffeisenplatz in Osnabrück
nächster Artikel
Strandflair mitten in Osnabrück: Theater Beach startet zum fünften Mal

das könnte Sie auch interessieren

Klöckner pocht bei Renten- und Gesundheitsreformen auf Parlamentshoheit

8. März 2026

Gewalt in Bus und Bahn: Jeder Dritte denkt...

8. März 2026

Schweizer stimmen gegen drastische Senkung der Rundfunkgebühren

8. März 2026

Familienministerin Prien warnt vor KI-Diskriminierung von Frauen

8. März 2026

Expertenrat im Iran wählt offenbar neuen Obersten Führer

8. März 2026

Israel droht: Jeder Nachfolger Khameneis wird zum Ziel

8. März 2026

Union erneuert Forderung nach Sexkaufverbot nach Nordischem Modell

8. März 2026

VfL Wolfsburg entlässt Trainer Bauer – Hecking übernimmt...

8. März 2026

Kommunalwahl in Bayern: Stimmungstest für Söder und CSU

8. März 2026

Landtagswahl Baden-Württemberg startet: Erstwähler ab 16 entscheiden

8. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Klöckner pocht bei Renten- und Gesundheitsreformen auf Parlamentshoheit

    8. März 2026
  • Gewalt in Bus und Bahn: Jeder Dritte denkt an Kündigung

    8. März 2026
  • Osnabrücker Sportclub übernimmt Hortträgerschaft in Hellern, Lüstringen und Dodesheide

    8. März 2026
  • Schweizer stimmen gegen drastische Senkung der Rundfunkgebühren

    8. März 2026
  • Familienministerin Prien warnt vor KI-Diskriminierung von Frauen

    8. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3