Israelische Armee gibt an, einflussreichen iranischen Sicherheitschef getötet zu haben.
Die israelische Armee hat nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz den einflussreichen iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani getötet. Dies markiert eine deutliche Ausweitung der israelischen Angriffe auf zentrale Figuren des iranischen Machtapparats. Wie die Berliner Zeitung berichtet, wurde Laridschani gemeinsam mit seinem Sohn in einer konspirativen Wohnung in Teheran angegriffen. Eine unabhängige Bestätigung des Todes von Laridschani aus dem Iran liegt jedoch bislang nicht vor.
Iranischer Machtfaktor nach Chamenei-Tötung aktiv
Laridschani war zuletzt unter anderem für Verhandlungen mit westlichen Staaten zuständig und galt als einer der entscheidenden Machtfaktoren im aktuellen iranischen Führungssystem. Nach der Tötung des langjährigen Revolutionsführers Ali Chamenei durch Israel Ende Februar habe er eine zentrale Rolle in der politischen und sicherheitspolitischen Steuerung des Landes übernommen, berichten israelische Medien. Als gesichert gilt nach Angaben der israelischen Armee hingegen die Tötung des Basidsch-Kommandeurs Gholamreza Soleimani. Er sei bei einem Angriff auf ein provisorisches Lager der paramilitärischen Einheit ums Leben gekommen, teilten die Streitkräfte mit.
Israel zielt auf Basidsch und verbündete Milizen
Die Basidsch gilt als zentrale Stütze des Regimes und spielt eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung von Protesten. Die Angriffe sind Teil einer breiteren israelischen Militärkampagne gegen iranische und mit dem Iran verbundene Akteure. Nach Angaben der Armee wurden zuletzt auch führende Mitglieder der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad in Teheran ins Visier genommen. Parallel zur Eskalation setzt Israel seine Operationen auch in anderen Regionen fort.
Iran verschärft Raketenangriffe auf Israel
In der Nacht feuerte der Iran zudem erneut Raketen auf Israel, Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Der Iran wiederum hat in der Nacht zum Dienstag seine Angriffe auf Nachbarstaaten in der Golfregion verschärft. Die Lage bleibt unübersichtlich, da viele der Angaben von Konfliktparteien stammen und sich derzeit nicht unabhängig überprüfen lassen.
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