Fünf Tage nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran sieht eine US-Denkfabrik deutliche Anzeichen für eine Schwächung der iranischen ballistischen Raketenkapazitäten. Nach Einschätzung des Institute for the Study of War (ISW) zielen die Einsätze gezielt darauf ab, Abschussanlagen zu zerstören und so das Risiko sinkender Abfangraketenbestände bei den Angreifern zu mindern.
US-Denkfabrik sieht iranische Raketenkapazitäten im Rückgang
Nach einer neuen Analyse der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) gibt es am fünften Tag der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Anzeichen dafür, dass die iranischen ballistischen Raketenkapazitäten schwinden. Demnach ist die militärische Kampagne so konzipiert, dass die ballistischen Raketenkapazitäten des Iran zerstört werden, bevor die USA und Israel ihre Vorräte an Abfangraketen aufgebraucht haben.
Die Zerstörung von Raketenwerfern mindere das Risiko, dass den Vereinigten Staaten oder Israel die Abfangraketen ausgehen, indem sie die Fähigkeit des Iran, Raketen zu starten, von vornherein einschränkt. Der Rückgang der iranischen Raketenangriffe auf Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate deute stark darauf hin, dass die Bemühungen zur Zerstörung ballistischer Raketenwerfer „beträchtlichen Erfolg“ gehabt hätten, so das ISW.
Angriff auf Führungsebene in Teheran
Das Mullah-Regime im Iran ist derweil weiterhin darum bemüht, einen Nachfolger für den getöteten Obersten Führer Ali Khamenei zu wählen, wobei sein Sohn Modschtaba Khamenei als Favorit gilt. Die israelischen Streitkräfte hatten am Dienstag unter anderem das Gebäude der Expertenversammlung in Teheran angegriffen, um die Entscheidungsfindung auf höchster Ebene zu stören.
Die iranischen Führer haben laut ISW als Reaktion auf die Angriffe bereits Befugnisse an untergeordnete Beamte übertragen. Demnach soll damit trotz der Störungen der zentralen iranischen Führung die Aufrechterhaltung der staatlichen Funktionen gewährleistet werden.
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