Irans UN-Botschafter bezeichnet Resolution als Missbrauch des Sicherheitsrats.
Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Amir Saeid Iravani, hat eine Resolution des UN-Sicherheitsrats scharf kritisiert. Die Resolution fordert einen sofortigen Stopp der iranischen Angriffe auf die Golfstaaten. Iravani bezeichnete die Resolution als ‚eindeutigen Missbrauch des Mandats des Sicherheitsrats zur Verfolgung der politischen Agenden bestimmter Mitglieder‘, wie aus einer Videobotschaft hervorgeht. Die Resolution sei von Staaten vorangetrieben worden, die für den ‚brutalen Angriffskrieg gegen mein Land‘ verantwortlich seien. Die USA und Israel hatten gemeinsam militärische Ziele im Iran angegriffen, woraufhin sich die Spannungen in der Region weiter verschärften.
USA und IEA geben Ölreserven frei
US-Präsident Donald Trump kündigte an, die strategischen Ölreserven der USA anzuzapfen, um die Ölpreise zu stabilisieren. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte zuvor angekündigt, im Rahmen der größten Freigabe von Notölreserven in ihrer Geschichte 400 Millionen Barrel Öl auf den Markt zu bringen. Dies soll helfen, die globalen Energiemärkte zu stabilisieren, die durch den Konflikt im Nahen Osten unter Druck geraten sind. Die IEA-Mitgliedsstaaten halten derzeit mehr als 1,2 Milliarden Barrel an öffentlichen Notölreserven sowie etwa 600 Millionen Barrel an Industrie-Reserven. Deutschland wird ebenfalls einen Teil seiner strategischen Ölreserven freigeben, wie die Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche bekannt gab.
Drei Besatzungsmitglieder nach Angriff vermisst
Dies soll dazu beitragen, den Druck auf die globalen Ölpreise zu verringern. Die Freigabe der Ölreserven erfolgt in Abstimmung mit anderen IEA-Mitgliedstaaten, die ebenfalls mit steigenden Energiekosten zu kämpfen haben. Unterdessen wurden 20 Besatzungsmitglieder eines thailändischen Frachtschiffs gerettet, während drei weitere nach einem Angriff im Golf von Oman weiterhin vermisst werden. Das Schiff war von unbekannten Projektilen getroffen worden, woraufhin die Besatzung das Schiff in einem Rettungsboot verließ. Die drei vermissten Besatzungsmitglieder befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs im Maschinenraum des Schiffes.
UN-Sicherheitsrat verurteilt iranische Angriffe
Die Resolution des UN-Sicherheitsrats wurde von mehreren Staaten unterstützt, darunter auch vom Vereinigten Königreich. Der britische Botschafter bei den Vereinten Nationen, James Kariuki, betonte, dass die Resolution eine klare Botschaft der Verurteilung der iranischen Angriffe auf die Golfstaaten und Jordanien sende. Diese Angriffe stellten eine ernsthafte Bedrohung für die Partner in der Golfregion und für Jordanien dar und könnten zu weiteren regionalen und globalen Konflikten führen. Die Resolution fordert den Iran auf, alle Angriffe auf Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien sofort einzustellen. Zudem müsse der Iran seine Verpflichtungen nach internationalem Recht einhalten und die Navigationsrechte und -freiheiten von Handels- und Handelsschiffen respektieren.
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