Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während der Dow leicht nachgab, verzeichneten S&P 500 und Nasdaq 100 moderate Zugewinne. Belastet wurden die Märkte weiterhin durch den Iran-Krieg und die Folgen der Schließung der Straße von Hormus, zugleich sorgten Entwicklungen im Rohstoff- und Devisenhandel für Bewegung.
Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.505 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten vor Handelsschluss lag der breiter gefasste S&P 500 bei rund 6.583 Punkten und damit 0,1 Prozent im Plus. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.046 Punkten, was ebenfalls einem Plus von 0,1 Prozent entsprach.
Belastungsfaktor Iran-Krieg und Straße von Hormus
Der Iran-Krieg und die Auswirkungen der Schließung der Straße von Hormus prägen weiterhin das Geschehen an der Wallstreet. Die US-Börsen starteten nach Trumps Rede zum Iran-Krieg mit deutlichen Verlusten, die jedoch schnell wieder abgebaut wurden. Von Seiten des Irans hieß es am Donnerstag, dass man mit dem Oman derzeit an einem Protokoll zur „Überwachung des Schiffsverkehrs“ durch die Straße von Hormus arbeite, wie es in den Angaben heißt. In Kriegs- wie in Friedenszeiten soll offenbar eine Mautgebühr erhoben werden für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren.
Derweil berieten am Donnerstag Vertreter von rund 40 Ländern auf Einladung von Premierminister **Rishi Sunak über eine Öffnung der Meerenge. Aus Frankreich gab es den Angaben zufolge bereits eine Absage an eine gewaltsame Öffnung.
Devisen- und Rohstoffmärkte in Bewegung
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1538 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8667 Euro zu haben.
Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.665 US-Dollar gezahlt (-2,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 129,99 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 108,70 US-Dollar, das waren 7,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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