Der Krieg im Iran dürfte nach Einschätzung von Netzagentur-Chef Klaus Müller zu höheren Gaspreisen in Deutschland führen, ohne jedoch die Versorgungssicherheit zu gefährden. Während private Haushalte dank langfristiger Verträge weitgehend geschützt seien, rechnet Müller mit spürbaren Preiseffekten auf den Weltmärkten, deren Ausmaß von der Dauer des Konfliktes abhängt.
Erwartete Auswirkungen auf die Gaspreise
Netzagentur-Chef Klaus Müller geht davon aus, dass der Iran-Krieg Folgen für die Entwicklung der Gaspreise in Deutschland haben wird. „Zu erwarten sind Preiseffekte auf den Weltmärkten, die auch Deutschland spüren dürfte – abhängig von der Dauer des Konfliktes“, sagte Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben).
Gleichzeitig verweist Müller darauf, dass private Verbraucher kurzfristig weitgehend geschützt seien. „Private Haushalte haben aber in der Regel längerfristige Verträge mit Preisgarantien“, erklärte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Versorgungslage nach Einschätzung der Bundesnetzagentur
Versorgungsengpässe erwartet der Präsident der Bundesnetzagentur trotz des Krieges nicht. „Gas vom Persischen Golf spielt für die deutsche Versorgung eine überschaubare Rolle“, so Müller laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Nach seiner Darstellung gibt es derzeit keine Anzeichen für eine akute Gefährdung der Gasversorgung: „Die Gasversorgung in Deutschland ist aktuell sicher“, sagte Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
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