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Startseite Deutschland & die WeltInteraktive Displaylösungen für die Industrie der Zukunft
Deutschland & die Welt

Interaktive Displaylösungen für die Industrie der Zukunft

von Hasepost 31. Mai 2022
von Hasepost 31. Mai 2022
Heutzutage wird eine Vielzahl an Steuerungen in Fahrzeugen über Touch-Screen geregelt.
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Titelfoto: Heutzutage wird eine Vielzahl an Steuerungen in Fahrzeugen über Touch-Screen geregelt.

Man kennt interaktive, touch-fähige Displaylösungen von Navigationsgeräten im Auto oder dem Tablet-PC. Sie werden verwendet, um komplexe Produktionsanlagen, Schwerlasttransporter oder Flugzeuge zu steuern. Moderne Displaysysteme und -lösungen werden in zahlreichen Branchen dringend benötigt und sind deshalb stark nachgefragt. Ein Markt mit Potenzial, auf dem Innovationskraft eine Zukunft hat.

Neueste Technologien für Displays

Seit seiner Gründung im Jahre 2005 entwickelt und verwendet das mittelständische Unternehmen VIA optronics hochspezialisierte Technologien für seine Displaysysteme und -lösungen. Dazu gehören hochsensible Sensor-Technik, patentierte Verfahren aus dem Bereich des Optical-Bonding bis hin zur Integration von Kamerasystemen, wie unsereins sie beispielsweise aus dem Auto kennt. Die von VIA hergestellten Produkte kommen hauptsächlich in den drei wichtigen Bereichen Automotive, Consumer und Industrial zum Einsatz.

Dabei müssen die Displays besondere Anforderungen erfüllen. Sie müssen resistent gegenüber äußeren Bedingungen wie schwankenden Temperaturen, Staub, Vibrationen beziehungsweise Erschütterungen und Feuchtigkeit sein. Darüber hinaus dürfen sie nur sehr wenig Energie verbrauchen, müssen also eine sehr hohe Energieeffizienz besitzen. Eine wichtige Anforderung ist die gute Ablesbarkeit des Displays. Gerade in Produktionshallen oder in einem Fahrzeug ist es häufig sehr hell beziehungsweise das Sonnenlicht fällt in verschiedenen Winkeln auf den Bildschirm. Trotz dieser wechselnden Lichtverhältnisse muss das Display immer optimal ablesbar sein. Um dies zu gewährleisten, kommen Verfahren wie das Optical-Bonding zum Einsatz.

Unabhängig davon, ob ein Kunde ein „see and sense“-Gerät wünscht, bei dem Kamera und Steuerelement miteinander kombiniert wurden oder ob ein multifunktionales Displaysystem zur Steuerung einer Produktionsanlage benötigt wird, VIA optronics ist in der Lage kleinste und auch sehr großformatige „curved“-Displays herzustellen. Vom Spiegel-Ersatz-System bis Fahrer-Monitor- bzw. Kamera-Management-System lässt sich alles realisieren.

Displaysysteme für die Automobilindustrie als wichtiges Standbein

Durch das Optical-Bonding-Verfahren, bei dem es sich um ein spezielles Klebeverfahren handelt, können Displays produziert werden, die nicht nur sehr robust sind und keinerlei Staub oder Kondensation zulassen, sondern auch über eine deutlich verbesserte Sensitivität verfügen und in der Lage sind, Wärme sehr gut abzuleiten. Darüber hinaus lassen sich mit dieser Methode kleinste, sehr große, flache und gebogene Displays veredeln.

Gerade im Bereich der Automobilindustrie – Konnektivität und Qualität des Displays spielen in den rollenden Smartphones inzwischen die wichtigste Rolle – müssen Displaylösungen ganzheitlich gedacht und für alle Rahmenbedingungen angepasst werden. Gerade der Zukunftsmarkt des autonomen und elektrischen Fahrens ist hier entscheidend. So geht es auch darum Displaylösungen beispielsweise für den Beifahrer zu entwickeln und so zu veredeln und anzupassen, dass der Fahrer davon nicht abgelenkt wird. VIA optronics kooperiert hier mit führenden Automobilherstellern.

Unternehmen mit Innovation und hoher Expertise zum Erfolg

VIA optronics konnte seit seiner Gründung viele Erfahrungen im Bereich der Display-Technologie sammeln. Es zeichnet sich durch eine einzigartige Expertise hinsichtlich zu nutzender Materialien sowie zu entwickelnder Prozessabläufe aus. Außerdem verfügt es über herausragende technische Innovationen. So ist es dem Unternehmen gelungen, zu einem der führenden Komplettanbieter für sogenannte Interaktive Displaysysteme (IDS) aufzusteigen.

Bild: Jürgen Eichner (Gründer und CEO, VIA optronics AG)

Bild: Jürgen Eichner (Gründer und CEO, VIA optronics AG)

Aus dieser Position heraus wächst auch bei VIA optronics der Wunsch nach gesundem Wachstum. Dazu diente etwa der Neubau einer Produktionsstraße im Nürnberger Werk, mit der Komponenten für einen bekannten US-amerikanischen E-Fahrzeughersteller gefertigt werden. Eine solche Investition macht deutlich, dass es oft mittelständische Unternehmen sind, die auch in einem nicht ganz einfachen Umfeld bereitwillig Investitionen tätigen.

Um hier insgesamt eine gute Performance zu realisieren, legen sie dabei auch auf die beiden anderen wichtigen Säulen Personal und Ausbildung besonderen Wert. Denn hochkomplexe Prozesse müssen von gut ausgebildetem, erfahrenem Personal gesteuert werden. Eine solche Wachstumsstrategie kostet natürlich Geld und der Weg zu neuem Kapital führt für viele Unternehmen in Richtung Börse.

Frisches Kapital durch IPO an der NYSE

Irgendwie hätte man vermutet, dass sich ein in Deutschland ansässiges Unternehmen in Frankfurt auf das Börsenparkett wagt, aber VIA optronics hat sich für einen IPO an der New Yorker NYSE entschieden. Ende 2020 ging der Nürnberger Mittelständler den Weg an die NSYE, um neues Kapital für die Wachstumspläne zu generieren. Mit dem neu zur Verfügung stehenden Kapital ist es VIA optronics möglich, seine Produktpalette zu erweitern. Das Geld kann in die Erforschung neuer Technologien im Bereich der interaktiven, touch-fähigen Displaysysteme und -lösungen eingesetzt werden, wodurch das Unternehmen in der Lage sein wird, seinen Kunden immer neue, innovative und auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittene Produkte anzubieten. Der erfolgreiche Börsengang in New York hat dem Nürnberger Unternehmen das Tor in eine erfolgreiche Zukunft und zu einer weiterhin führenden Position in Sachen Display-Technologie geöffnet.

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