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Startseite Deutschland & die WeltInsolvenzen sinken im November, aber keine Trendwende in Sicht
Deutschland & die Welt

Insolvenzen sinken im November, aber keine Trendwende in Sicht

von Hasepost Redaktion 9. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 9. Dezember 2025
IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im November deutlich gesunken und liegt erstmals seit dreieinhalb Jahren unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Nach Einschätzung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) reicht diese Entwicklung jedoch noch nicht aus, um von einer Trendwende zu sprechen.

Deutlich weniger Insolvenzen als im Vormonat

Laut der monatlichen Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) liegt die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im November bei 1.293. Dem IWH-Insolvenztrend zufolge sind das 17 Prozent weniger als im Oktober und drei Prozent weniger als im November 2024. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen November der Jahre 2016 bis 2019 – also vor der Pandemie – liegen die aktuellen Zahlen jedoch weiterhin um 46 Prozent höher.

Im November waren in den größten zehn Prozent der insolventen Unternehmen 9.000 Arbeitsplätze betroffen. Damit liegt die Zahl der betroffenen Beschäftigten laut IWH deutlich niedriger als im Oktober (minus 30 Prozent) und klar unter den Werten des Vorjahresmonats (minus 25 Prozent), aber immer noch 26 Prozent über dem November-Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019. Die Zahl der betroffenen Industriejobs sank im November weiter und lag mit rund 3.200 wieder auf dem Niveau von unmittelbar vor der Pandemie.

Positive Signale, aber keine Trendwende

Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung, sagte laut IWH: „Auch für den Dezember deuten unsere Indikatoren auf ein weiterhin gedämpftes Insolvenzgeschehen hin“. Für Januar und Februar zeichneten sich jedoch wieder höhere Werte ab. Von einer nachhaltigen Trendwende könne daher keine Rede sein. Weiter erklärte Müller mit Blick auf die aktuellen Zahlen: „Der Rückgang im November ist ein positives Signal, aber er markiert allenfalls eine kurzfristige Verschnaufpause“. Insgesamt spreche die Entwicklung nach Angaben des IWH eher für eine Stabilisierung auf hohem Niveau als für eine echte Entwarnung.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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